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Technologie und Medienrealisation in Film und Video





ESC 2011 | BROADCAST-PRODUKTION    Ausgabe 08-09/11

ESC der Superlative

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Die größte Musik-Broadcast-Produktion der Welt war nach Lenas Erfolg in Oslo in diesem Jahr in Düsseldorf zu Gast. Hermann Mader hat vor Ort – nicht nur – Technik-Spektakel-Luft geschnuppert.

 

Unter Strom standen alle. Ziemlich viel Strom sogar, unabhängig vom Netz, über Dieselgeneratoren. Die Arena und der 80 Container umfassende Fernsehbereich bekamen 6,5 Megawatt, zur Sicherheit installierte man 11 MW. Allein an die 35 km Starkstromkabel wurden verlegt. Für die Regie, die Bildmischer, den Schaltraum, Ton-Regien sowie das Team der European Broadcasting Union, für die 2500 Journalisten aus aller Welt, und das Team der Firma Digame, die für das internationale Televoting zuständig war. 120 große LKWs wurden allein für den Transport des Hallenlichts, der LED-Technik, des Riggings und der Stromversorgung eingesetzt. Das Lichtrig umfasste 1100 automatisierte Leuchten und 1000 Multifunktionsscheinwerfer. Mehr als sieben Kilometer Traversen hingen an der Decke.


26 Kameras baute der NDR auf, MAT war mit vier Kränen vor Ort: Auf einem 10 x 6 m großen ‧Podest im hinteren oberen Rang feierte ein starrer 20-m-Kran für besonders schnelle Schwenks seine Deutschlandpremiere, rechts der Bühne fuhr ein Supertechno 50 auf einer 20 m langen Fahrbahn, links ebenfalls auf 20 m ein MAT-Triangle und im Greenroom ein MAT-Triangle auf 12 m – letzterer auf MAT-Breitspurdollies und mit extra abgespannter Säule.


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