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Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Inside Auschwitz | Produktionsbericht    Ausgabe 04-05/17

Empathie erzeugen

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Anlässlich des Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar entstand beim WDR eine VR-Dokumentation. Ebenfalls eine Annäherung an das Thema über moderne Medien ist die Doku »#uploading_holocaust«. Wilfried Urbe berichtet.

 

Der Betrachter schwebt praktisch in zwei Metern Höhe über der von Stacheldraht­zäunen gesäumten Lagerstraße entlang, um­geben von einem stillen riesigen Areal, menschenleer. Der Gleitflug stoppt, und auf einmal steht Walentyna Nikodem auf dem Weg: Die über 90jährige Tochter eines polnischen Widerstandskämpfers berichtet vom Schrecklichen, das sie damals hier erlebte. Dann geht die Reise weiter, und plötzlich ist man in einem fast fensterlosem Raum, die Wände zerkratzt. Beim Blick nach oben wird eine kleine quadratische Öffnung sichtbar: Das muss die Gaskammer sein.

So und ähnlich kann das Publikum einen virtuellen Besuch in den Überresten eines Vernichtungslagers erleben. Um diese Illusion perfekt zu erfahren, wird ein Smartphone und eine Virtual-Reality-Brille benötigt, wie sie schon einige hunderttausend Gamer in Deutschland nutzen. Ab­gerufen werden kann die rund zehnminütige WDR-Produktion »Inside Auschwitz – VR documentary« über die Facebook-Seite der Tagesschau bzw. in voller Länge auf Youtube.


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