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Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Please Tell Me I’m Adopted! | DAVinci Resolve Workshop    Ausgabe 07-08/17

Tag und Nacht produzieren

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Eine Indie-Comedy-Produktion, die es auf Amazon zur Fernseh-Serie brachte. Executive Producer & Cutter Chris Sobchack beschreibt, wie er die einzelnen Schritte, von den DIT-Arbeiten bis zum finalen Grading, mit Resolve bewältigte.

Chris Sobchack

 

Erschreckend war, dass wir die Sendung noch immer per Crowdfunding finanzierten, als wir bereits bei den Dreharbeiten waren. Zudem haben wir uns kopfüber in die Filmproduktion gestürzt: Normalerweise drehen wir nie mehr als acht Drehbuchseiten täglich – hier waren es eher 20.

Alles musste in ein super knappes Budget passen. Bis auf eine Episode drehten wir alle Teile in unserem eigenen Haus mit einer RED Epic, die uns freundlicherweise gespendet wurde, sodass wir alles in 5K drehen konnten. Außerdem wurde alles frei aus der Hand gedreht, denn für Sticks oder Rigs war weder Zeit noch Geld vorhanden.

Ich wurde grob in die Rolle des DIT eingewiesen und verwendete Shotput Pro 6, um mithilfe der integrierten Prüfsummenfunktion den Transfer und das Offloading der Daten zu bewerkstelligen. Ich lud die komplette Footage am Set von unseren Kameras auf mehrere Festplatten und machte dann eine absurde Menge an Backups für diverse Standorte, für den Fall, dass unser Haus mit den Portables abbrannte. Noch heute liegen in einem Schrank im Haus bei meiner Mutter RAW-Aufnahmen in 5K herum. Ich hatte sogar portable Backup-Platten in meinem Koffer. So würde ich nur ein paar Tage Arbeit verlieren, falls jemand eine Coke über meine Resolve-Laufwerke kippen sollte. Als die Footage schließlich stand, musste ich mir einen flexiblen DaVinci Resolve Workflow überlegen, um Gradings und Schnitte mit auf meine Reisen nehmen und eigenständig arbeiten zu können. 


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