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Technologie und Medienrealisation in Film und Video





50 Jahre HFF München | JUBILÄUM    Ausgabe 09-10/17

Die Professionelle

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Die Hochschule für Fernsehen und Film München feierte ihr 50. Jubiläum mit viel Rückschau, Ausblick nach vorn und gleich zwei Filmbüchern. Ein HFF-Panorama zwischen Filmleidenschaft, Technikwandel und Kamera-Erotik von Sonja M. Schultz.

Die HFF München heute am Bernd Eichinger Platz 1 © HFF / Jens Weber

Gebäude in der Frankenthaler Str. © HFF / Claudia Schreyer

Villa in der Kaulbachstraße © HFF / Peter C. Slansky

 

Am Anfang war Improvisation. In den 1960er Jahren erklärte eine neue Generation von ­Filmemachern »Papas Kino« für verstorben. Die jungen Autorenfilmer forderten ein innovatives ­Kino der frischen Inhalte und Formen – und staat­liche Unterstützung für eine Filmausbildung in Westdeutschland. Als erste öffnete im Herbst 66 die Berliner dffb ihre Pforten für den Nachwuchs. Wie Film sinnvoll unterrichtet werden konnte, wusste da noch niemand so richtig. Am 6. November 1967 nahm die Hochschule für Fern­sehen und Film München ihren Lehrbetrieb auf. ­Ihren Sitz hatte sie zunächst in einer alten Villa in der Kaulbachstraße und – weil der Platz nicht ausreichte – auch an zusätzlichen Orten wie den Studios des BR, der Bavaria und des ZDF.

Der Gerätepool wuchs Stück für Stück aus Spenden von Firmen und Sendeanstalten, allen voran der Bayerische Rundfunk und ARRI. In den 80er Jahren war die Gebäudesituation immer noch suboptimal, wie Tom Fährmann berichtet: »Die gesamte Abteilung Dokumentarfilm, zu der ich gehörte, war in einer Vierzimmerwohnung in der Ohmstraße mit etwa 80 qm Wohnfläche ­untergebracht. Und die Technik saß im Keller des Prinzregententheaters, das damals noch nicht ­renoviert war. Das war abenteuerlich und entsprach eher Zweite-Welt-Standards. Trotz dieser begrenzten örtlichen Situation brachte die Filmhochschule immer wieder spannende Regisseure hervor.«


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