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IBC 2017 Amsterdam Teil 1 | MESSE-Special    Ausgabe 11-12/17

Das Jahr der großen Jubiläen

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Zum 50. Jubiläum der IBC strömten wieder die werkbegierigen Massen in die Hallen des RAI in Amsterdam. Die Wolken strömten im Gegensatz zum Vorjahr auch, wahrscheinlich waren es Freudentränen. Trotzdem war für Ruodlieb Neubauer die IBC alles andere als grau in grau.

Amsterdam. Was für ein Kontrast. Im Vorjahr hatten die Besucher der IBC noch ­lange am Abend vor den vielen Kneipen der Stadt sitzend das bunte Treiben genießen können, in diesem Jahr saßen nur die Raucher draußen, wenn überhaupt, denn in nasser Kälte schmeckt auch die Zigarette nicht. Besonders, wenn sie feucht wird.

Eigentlich sind Kontraste ja gefragt, denn so freuen wir uns im nächsten Jahr wahrscheinlich über das Wetter umso mehr, selbst wenn es nicht so bombastisch wie 2016 ist. Ähnlich verhält es sich auch bei den Bildern – große Kontraste fallen mehr auf, und wenn man sie über die Zeit mit geringen Kontrasten abwechselt, bleibt das auch so. Abgesehen von doch einigen Veranstaltungen der Firmen konnte sich das geneigte ­Publikum – mit 57.669 Besuchern wurde wieder ein Rekord erreicht – während der sechs Tage auch dem bunten Treiben in den 15 Hallen widmen. Dieses wurde zwar schon im Laufe der 50 IBCs immer bunter, aber in den letzten ein, zwei Jahren ganz besonders – High Dynamik Range kommt in Schwung. Praktisch jede neue Kamera wird softwareseitig in HDR-Workflows eingebunden, jüngere Exemplare bekommen Updates. Mit Hochdruck wird an HDR-fähigen Monitoren gearbeitet, es gibt auch hier Software-Updates, manche werden vorgestellt, viele angekündigt. Auffallend ist hierbei, dass auch HD-Kameras für HDR-­Workflows adaptiert und und HD-Monitore für HDR entwickelt werden. Die Broadcast-Kunden fragen danach. Aus gutem Grund.


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