23.01.201233. Bayerische Filmpreise
Um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen, verleiht die Bayerische Staatsregierung seit 1979 auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis für hervorragende Leistungen im deutschen Filmschaffen.
Der Bayerische Filmpreis, der am Abend des 20.01.12 im Rahmen einer glanzvollen Gala im Münchner Prinzregententheater zum 33. Mal verliehen wurde, ist mit Preisgeldern von insgesamt 300 000 Euro dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzentenpreis mit 200 000 Euro, der für denjenigen hervorragenden deutschen Film vergeben wird, der den besten Gesamteindruck hinterlässt. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli.
Produzentenpreis jeweils 100 000 Euro
Günther Rohrbach, Corinna Eich, Jan S. Kaiser (Bavaria Pictures GmbH) Hotel Lux
Peter Rommel (Rommel Film) Halt auf freier Strecke
Regiepreis 10 000 Euro
Doris Dörrie Glück
Preis für die beste Darstellerin je 10 000 Euro
Bettina Mittendorfer Eine ganz heiße Nummer
Steffi Kühnert Halt auf freier Strecke
Preis für den besten Darsteller 10 000 Euro
Milan Peschel Halt auf freier Strecke
Drehbuchpreis 10 000 Euro
Christian Zübert Dreiviertelmond
Preis für Bildgestaltung 10 000 Euro
Hannes Hubach Lollipop Monster
Dokumentarfilmpreis 10 000 Euro
Arnon Goldfinger (Regie und Drehbuch) Die Wohnung
Preis für die beste Nachwuchsdarstellerin 10 000 Euro
Jella Haase Lollipop Monster
Kriegerin
Nachwuchsregiepreis 10 000 Euro
David Wnendt Kriegerin
Preis für den besten Kinderfilm 10 000 Euro
Christian Ditter (Regie und Drehbuch), Christian Becker (Produktion) Wickie auf großer Fahrt (S3D)
Preis für den besten Schnitt 10 000 Euro
Andreas Menn Hell
Preis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken (VGF) 60 000 Euro
Boris Jendreyko, Thomas Klimmer (Südart Filmproduktion) Die Farbe des Ozeans
Publikumspreis
Simon Verhoeven Männerherzen... und die ganz, ganz große Liebe
Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten
Wim Wenders
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