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news | Medien    08.08.2017

BR Fernsehen: “Rundschau“ sendet aus neuem Nachrichtenstudio

Die “Rundschau“, das Nachrichten-Flaggschiff des BR, sendet seit 7. August aus einem hochmodernen Studio.

 

Virtuelle Technik und Echtzeit-Grafiksystem machen die Sendungen der “Rundschau“ noch moderner:Das Studio wurde in den vergangenen Monaten umgebaut und ist nun technisch auf dem neuesten Stand: gesendet wird im HD-Format, außerdem sind virtuelle Technik, Automation, Kamera-Roboter und ein neues Echtzeit-Grafiksystem im Einsatz.

Entstanden ist das moderne Nachrichtenstudio in gemeinsamer Arbeit von Redaktion und Produktionstechnik des BR. Kernstück ist eine “Greenbox“, vor der die Moderatorinnen und Moderatoren nun stehen und die für die Zuschauer in den Rundschau-Farben mit einer stilisierten Weltkarte erscheint. Auf dieser Fläche werden virtuell Videos, Bilder und Grafiken in hochauflösender Qualität eingeblendet. Während die bisherigen “Rundschau“-Sendungen von drei Kameraleuten direkt im Studio aufgenommen wurden, stehen im neuen Studio nun drei Kameraroboter. Sie werden vom benachbarten Regieraum aus von Kameraleuten per “Joystick“ gesteuert. Ein Echtzeitgrafiksystem erlaubt es, dass die Grafiken bereits vor der Sendung in den Ablauf eingebaut und vom Computer automatisch ausgespielt werden können.

“Rundschau“-Leiterin Anja Miller: „Das bisherige Rundschau-Studio war das Dienstälteste, das es in Freimann noch gab. Als ich die Rundschau-Leitung vor drei Jahren übernommen habe, war eine der ersten Aufgaben, eine Studio- und Designerneuerung durchzuführen. Zeitgleich zur Verlängerung der Rundschau auf 30 Minuten im letzten Herbst haben wir Teile des neuen Designs schon umgesetzt. Einen Großteil der neuen Technik und das Knowhow brauchen wir auch im künftigen Aktualitätenzentrum in Freimann, das ziehen wir dann mit um. Mit dem neuen, modernen Studio können wir, wenn das geplante Aktualitätenzentrum fertig ist, dorthin umziehen.“

Bei einer Präsentation des neuen Studios am 26. Juli erklärte BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs: „Das wird die stärkste Rundschau, die es je gab: Doppelte Sendezeit, ausgebautes Korrespondentennetz in Bayern, engste Zusammenarbeit mit den Fachredaktionen, erfahrene Moderatoren, alles in einem hochmodernen, nagelneuen Studio. In diesen 30 Minuten können wir die geballte journalistische Kraft des Bayerischen Rundfunks auf den Sender bringen.“

Produktions- und Technik-Direktorin Prof. Birgit Spanner-Ulmer: „Mit der neu gestalteten Rundschau gelingt uns ein optisch ansprechendes und technisch anspruchsvolles, innovatives Format in bester Video- und Tonqualität, das unsere Zuschauer hoffentlich begeistern wird. Ein Echtzeit-Grafiksystem sowie Kamera-Roboter, die teilautomatisiert ihre Position anfahren, sind erstmalig im BR im Einsatz. Die neue Arbeitsteilung ermöglicht eine smarte und trimediale Zusammenarbeit zwischen Produktion, Technik und Redaktionen und ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft des BR."

“Die wichtigsten Themen aus und für Bayern“ – dieses Motto bleibt der Markenkern der neuen Rundschau. Internationale und bundesweite Themen sind weiterhin wichtiger Bestandteil der Sendung, werden aber verstärkt mit Blick auf ihre Bedeutung für die bayerischen Zuschauer beleuchtet. “Nah dran sein“ ist die Devise der Reporterinnen und Reporter, die in der Region unterwegs sind und von dort berichten. Fachwissen und regionale Kompetenz zeichnen die Sendung ebenso aus wie die Vertiefung von Wissen mittels Grafiken, Erklärstücken und Faktenchecks, Gesprächspartnern aus den BR-Fachredaktionen sowie aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport.

 



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