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news | Wettbewerbe    08.08.2017

Für die Schweiz ins Oscar Rennen

Wie Swiss Films bekannt gab wird Petra Volpes Komödie DIE GÖTTLICHE ORDNUNG, die erfolgreich in den deutschen Kinos gestartet ist, für die Schweiz ins Rennen um den Oscar als "Bester fremdsprachiger Film“ gehen.

 

Beim Tribeca Film Festival in New York gewann DIE GÖTTLICHE ORDNUNG bereits den Zuschauerpreis und den Nora-Ephron-Preis. Hauptdarstellerin Marie Leuenberger wurde als beste Schauspielerin in einem internationalen Film geehrt. Auch beim Traverse City Film Festival überzeugte der Film jüngst das amerikanische Publikum und erhielt den Zuschauerpreis und die Auszeichnung als "Bester fremdsprachiger Film“.

In seinem Heimatland gilt der mit drei Schweizer Filmpreisen und dem "Prix de Soleure“ der Solothurner Filmtage ausgezeichnete Film um die Einführung des Frauenwahlrechts als bisher erfolgreichster Schweizer Film des Jahres und einer der erfolgreichsten Schweizer Filme aller Zeiten.

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.

Als eines der letzten europäischen Länder führte die Schweiz erst 1971 das Wahlrecht für Frauen ein. In DIE GÖTTLICHE ORDNUNG reist Regisseurin und Drehbuchautorin Petra Volpe zurück in die Schweiz der 70er Jahre und lässt dort chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander treffen.

Der warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie gelang in ihrem Heimatland der Schweiz ein sensationeller Kinostart, der ihn schon jetzt zu einem der erfolgreichsten Schweizer Filme aller Zeiten macht.

 



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