14.02.2012Gerd Ruge Stipendium 2012
Bereits seit dem Jahr 2002 vergibt die Film- und Medienstiftung NRW das Gerd Ruge Projekt-Stipendium, das jungen Dokumentarfilmern die Entwicklung ihrer Kinoprojekte ermöglichen soll.
Das mit einer Gesamtsumme von bis zu 100.000 Euro dotierte Stipendium, das unter der Schirmherrschaft des Fernsehjournalisten Gerd Ruge steht, ist mit der höchsten Fördersumme, die in Deutschland für die Vorbereitung eines Dokumentarfilms vergeben wird, ausgeschrieben.
»Der Dokumentarfilm ist eines der zentralen Genres des zeitgenössischen Film- und Fernsehschaffens. Dass er im Kino zunehmend an Bedeutung und Erfolg gewinnt, zeigt nicht nur die Oscarnominierung für 'Pina'«, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. »In der Förderarbeit hat die Filmstiftung dem dokumentarischen Kino seit jeher besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Mit Gerd Ruge an unserer Seite wollen wir dieses auch in Zukunft fördern und weiter entwickeln.«
Der Einreichtermin für das Gerd Ruge Projekt-Stipendium 2012 ist der 05.04.12. Spätestens bis dahin müssen die vollständigen Antragsunterlagen, die u.a. ein Treatment, eine Kalkulation, eine Vita sowie eine Filmographie des Antragsstellers enthalten, in der Film- und Medienstiftung NRW vorliegen. Erforderlich für die Antragsstellung ist ein Beratungsgespräch mit der zuständigen Förderreferentin Susanna Felgener, die entweder telefonisch unter 0211 9305027 oder per Mail unter susannafelgener@filmstiftung.de erreichbar ist.
Seit der Gründung des Gerd Ruge Projekt-Stipendiums im Jahr 2002 wurden insgesamt 49 Projektstipendien vergeben, von denen 23 Projekte realisiert wurden. Zu den bisher realisierten Filmen aus dem Gerd Ruge Projekt-Stipendium gehören »Weisse Raben« von Tamara Trampe, »Die große Depression« von Konstantin Faigle, »Traders’ Dreams« von Stefan Tolz und Marcus Vetter sowie »Unter Kontrolle« von Volker Sattel, »Traumfabrik Kabul« von Sebastian Heidinger und Nils Boekamp und »Plug & Pray« von Jens Schanze. www.filmstiftung.de
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