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news | förderungen    10.11.2017

Deutsches Kino präsentiert sich in China

Zum fünften Mal veranstaltet German Films in vier chinesischen Städten das Festival des deutschen Films und entsendet ein Herrenquartett aus Regie und Schauspiel ins Land der Mitte, um die vielfältige deutsche Produktion vorzustellen.

Plakat mit Filmfoto aus: IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS (Bruno Ganz) © Hannes Hubach

Plakat mit Filmfoto aus: IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS (Bruno Ganz) © Hannes Hubach

 

 

Von 6.200 zu 41.000 Leinwänden in den letzten sechs Jahren – die Expansion auf dem chinesischen Filmmarkt sucht ihresgleichen. Dabei ist der Markt, besonders für ausländische Filme, hart umkämpft. Umso wichtiger ist es, so German Films, dem dortigen Publikum die Möglichkeit zu bieten, deutsches Kinoschaffen kennenzulernen. Diese Gelegenheit bietet das Festival des deutschen Films seit 2013 erfolgreich mit rund 5.000 ZuschauerInnen pro Jahr und einem auffallend jungen Altersdurchschnitt. Im November 2017 findet die fünfte Ausgabe in vier chinesischen Städten, mit Gästen und einem außergewöhnlichem Rahmenprogramm statt.

Insgesamt werden – organisiert von German Films und dem Goethe-Institut - 15 aktuelle deutsche Filme in Peking, Chengdu, Shenzhen und Nanjing gezeigt. Dabei umfasst das Programm nicht nur Boxoffice-Hits und internationale Festivalerfolge, sondern bietet auch eine große Themenvielfalt, die auf originelle und oft auch ungewöhnliche Weise erzählt wird. Ein illusteres Herrenquartett aus Regie und Schauspiel reiste dazu ins Land der Mitte, um in Q&As seine Werke zu präsentieren.

Begonnen hat es in Peking mit einer Galavorführung der DDR-Drei-Generationen-Geschichte IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS (MOOVIE the art of entertainment GmbH) in Anwesenheit von Regisseur Matti Geschonneck. Aber die Eröffnung soll nicht nur geladenen Gästen vorbehalten sein, so wird parallel mit käuflich erwerbbaren Karten das Roadmovie SIMPEL (LETTERBOX FILMPRODUKTION, C-FILMS DEUTSCHLAND, Amalia Film) um zwei ungleiche Brüder gezeigt. Hauptdarsteller Frederick Lau stellt den Film vor Ort vor.

TERROR (MOOVIE the art of entertainment GmbH) sorgte als interaktives Event unter anderem bei den Festivals des deutschen Films in Madrid und Buenos Aires für Publikumsbegeisterung. Der Film behandelt eine fiktive Gerichtsverhandlung über den Abschuss einer Passagiermaschine, um einen Terroranschlag zu verhindern. In China ist Regisseur Lars Kraume vor Ort, wenn das Publikum über schuldig oder nicht schuldig abstimmen darf. 

Michael Koch fand für sein Langfilmdebüt MARIJA (DE/CH, Pandora Filmproduktion) internationale Beachtung mit Welt- und Nordamerikapremiere bei den wichtigen Festivals in Locarno und Toronto. Die Geschichte über eine junge Ukrainerin, die in einem Hotel in Dortmund putzt, jedoch von einem eigenen Friseursalon träumt, stellt er beim Festival des deutschen Films in Peking und Chengdu persönlich vor.

Die Stummfilmvorführungen waren bei den letzten Festivaleditionen absolute Publikumsrenner. Für dieses Jahr konnte die in China sehr erfolgreiche Experimental Music Band Chui Wan gewonnen werden, um mit Live-Musik Ewald André Duponts VARIETÉ aus dem Jahr 1925 im China Film Archive in Peking zu begleiten.

Um dem großen Interesse beim jungen Publikum Rechnung zu tragen, wird es spezielle Vorführungen für FilmstudentInnen an der Film Academy Bejjing geben, auch wird eine exklusive Auswahl der Berlinale Shorts Kurzfilme gezeigt.

Das Festival des deutschen Films in China wird unterstützt von der deutschen Botschaft Peking und dem Generalkonsulat Chengdu, German Films und dem Goethe-Institut. Partner des Festivals sind: Broadway Kinos, UCCA, Institut Français und China Film Archive.

Alle Filme beim Festival des deutschen Films in China 2017

 

 



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