Technologie und Medienrealisation in Film und Video





PRODUKTIONSBERICHT | DOKU    Ausgabe 01-02/07

Eisbrechen in der Wüste

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Anfang letzten Jahres begaben sich elf Teilnehmer aus so unterschiedlichen Ländern wie den USA, Irak, Israel, Palästina und der Ukraine auf eine Reise der Verständigung quer durch den Nahen Osten, von Jerusalem bis zur libyschen Grenze. Mit dem Regisseur und Produzenten Anton Pichler und seinen Kameraleuten Michael Hammon und Harald Rammler sprach Georg Immich über den in HD gedrehten Film zu dem von den internationalen Medien stark beachteten Projekt.

Eisbrechen in der Wüste

Eisbrechen in der Wüste

Dank der Beratung durch renommierte Kameraleute und Regisseure wie Marc Rothemund, Benedict Neuenfels oder Marcus Winterbauer und mit der Unterstützung durch engagierte Geräteverleiher und Produktionshäuser wie Wellen+Nöthen, Cine Impuls und Pictorion das Werk Berlin, sowie Avid und die Tonspezialisten von Kortwich gelang es Langfilmdebütant Anton Pichler, die ambitionierte HD-Produktion ohne Produktionsfirma und Filmförderung zu stemmen.
Mit der Unterstützung der Friedensnobelpreisträger Dalai Lama und Shimon Peres kamen bei der spirituellen Entdeckungsreise quer durch den Nahen Osten so unterschiedliche Charaktere wie ein israelischer Kampfpilot oder ein amerikanischer Feuerwehrmann mit einem hohen muslimischen Imam und einem buddhistischen Mönch zusammen. Geistiger Ausgangspunkt sowohl des Friedensprojektes als auch der Dokumentation über die 7500 Kilometer langen Expedition war erstaunlicherweise Berlin. Hier lernte Anton Pichler auf dem Atelierfest eines russischen Malers und Bildhauers den Investmentbanker Heskel Nathaniel kennen. Das ehemalige Mitglied einer israelischen Eliteeinheit erzählte nicht nur von seinen Erlebnissen als Kampfflieger, sondern auch von seinem Engagement in der Organisation »Breaking the Ice« und ihrem letzten Projekt zur Völkerverständigung im Nahen Osten. Ein Jahr zuvor war Nathaniel mit einer Gruppe Israelis und Palästinensern in die Antarktis aufgebrochen und hatte in einem weltweit beachteten Experiment diese heteronome Gemeinschaft zur Zusammenarbeit gebracht. Gemeinsam meisterten sie die Erstbesteigung eines bis dato namenlosen 2000 m hohen Gipfels auf der an Patagonien grenzenden Seite der Südpolregion. Auf der Spitze des Berges hissten sie gleichzeitig die israelische und die palästinensische Flagge und tauften ihn passenderweise auf den Namen »Berg der Israelisch-Palästinensischen Freundschaft«. Dank seiner Abgelegenheit wohl auch der einzige Ort auf der Welt, wo diese Freundschaft nicht gestört wird.


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