Technologie und Medienrealisation in Film und Video
PRODUKTIONSBERICHT | KINOFILM    Ausgabe 05/07

Zaubertrank und Postpro-Tricks

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Nach dem Erfolg der Sams-Filme legen ihre Macher mit »Herr Bello« eine weitere Märchenkomödie vor, die viel versprechendes Familienkino bietet und auf erzählerische wie visuelle Effekte gleichermaßen setzt. Romain Geib berichtet über die Umsetzung der Geschichte, die am 17.05. in die Kinos kommt.

Zaubertrank und Postpro-Tricks

Zaubertrank und Postpro-Tricks

Die Jahrtausende währende Entwicklung vom Tier zum Menschen von jetzt auf gleich durchleben, in nullkommanix? Eine wunderbare Mixtur des alten Apothekers macht´s möglich, auch wenn anfängliche Nebenwirkungen nicht ausbleiben. Allein schon die Entstehungsstory des Filmprojekts »Herr Bello« trägt nahezu märchenhafte Züge: Alles begann mit Ulrich Limmers Wunsch, nach »Das Sams« und »Sams in Gefahr« als Produzent und Autor einmal wieder einen Originalstoff zu entwickeln, der nicht auf einer bestehenden Buchvorlage beruhte. Die neue Geschichte sollte extra für die Leinwand geschrieben werden. So setzten sich Limmer und der Kinderbuchautor Paul Maar (»Das Sams«) auf dem Land zusammen, um einen Tag lang herumzuspinnen. Jeder Gedanke wurde gleich aufgeschrieben, und es war faszinierend, wie im Laufe eines Tages gegenseitigen Geschichtenerzählens die Story geboren wurde, wie aus einem Hund plötzlich ein Mensch wird. Ein Mensch, der fortan die kleine Welt des Apothekers Sternheim und seines zwölfjährigen Sohnes Max in Aufruhr versetzt.
Das eingespielte Duo Limmer/Maar, das 2001 und 2003 mit den Sams-Buchadaptionen kleine und große Zuschauer begeisterte, entwickelte nach diesem ideenreichen Tag ein Treatment, um es zur Drehbuchförderung beim FilmFernsehFonds Bayern einzureichen. Nach erfolgtem »Go« durch den FFF machten beide Familien zunächst gemeinsam Urlaub - das heißt, das Motto der Männer hieß vielmehr: »Die anderen baden, wir schreiben«. In diesem Italien-Urlaub auf Sardinien entstand dann tatsächlich die erste Drehbuchfassung von »Herr Bello«. Darin haben die beiden Autoren versucht sich vorzustellen, was ein Hund alles so machen könnte, wenn er plötzlich zum Menschen wird, aber seine hündischen Angewohnheiten nicht so einfach ablegen kann. Heraus kam ein Hundemensch, der Frauen etwa mit ausgegrabenen Knochen betören will, am liebsten mit ihnen Hasen jagen will und auch sonst sein tierisches Verhalten partout nicht aufgeben möchte.


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