Technologie und Medienrealisation in Film und Video





GERMAN FILM SCHOOL | AUSBILDUNG    Ausgabe 11/07

Privat-Initiative? Nein danke!

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Nach einer Odyssee durch die Augias-Ställe des Amtsschimmels wurde die staatliche Anerkennung der seit acht Jahren erfolgreich agierenden privaten Fachhochschule German Film School nicht mehr verlängert. Hermann Mader hat beim Präsidenten der Ausbildungseinrichtung, Prof. Dr. Bernd Willim, nachgefragt.

Privat-Initiative? Nein danke!

Privat-Initiative? Nein danke!

Seit Wochen gehört der Mangel an Fachleuten zu den Topthemen in den Medien. Die vorgestellte Studie von Wirtschaftsminister Michael Glos weist gravierende Versäumnisse im Bereich der Ausbildung von Fachleuten für die deutsche Wirtschaft aus. Jetzt sollen die dringend benötigten Experten aus dem Ausland angeworben werden. Das Problem ist, dass Bildung Länderangelegenheit ist - mit unterschiedlichen Auswirkungen. Ein Paradebeispiel für deutsche Bürokratie im Hinblick auf die Ausbildung von Fachkräften bietet derzeit das Brandenburger Wissenschaftsministerium. Während im benachbarten Berlin eine private Fachhochschule nach der anderen staatlich anerkannt wird (derzeit 13) haben es die Brandenburger im selben Zeitraum erst auf drei staatliche Anerkennungen gebracht, wobei sie ihre erste Ende August nicht weiter verlängerten. Es handelt sich dabei ausgerechnet um die erfolgreich operierende German Filmschool, an der seit acht Jahren hochqualifizierte Digital Artists ausgebildet werden. Die bisher 114 Absolventinnen und Absolventen sind bisher bestens in Deutschland und im Ausland in der CGI-Branche, bei Werbeagenturen und großen Automobilherstellern untergekommen bzw. arbeiten erfolgreich als Freiberufler. Das dreijährige Hochleistungsstudium passt jedoch nicht in die mit Gesetzen und Richtlinien geordnete deutsche Ausbildungslandschaft.
Die Gründe für die Ablehnung einer weiteren staatlichen Anerkennung sind laut Darstellung des Präsidenten der German Film School, Prof. Dr. Bernd Willim, zum Teil abenteuerlich. Sie bauen seiner Meinung nach in zwei Fällen sogar auf mehr als sanftem Drang zum Umzug nach Potsdam und Rufschädigung auf. Die Folge: Da die Ausbildungsangebote der German Film School jetzt nicht mehr BaFöG-fähig sind, wird rund 25 Prozent der Studierenden der Teppich unter den Füßen weggezogen.


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Ausgabe
August / September 2019

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