Technologie und Medienrealisation in Film und Video





MPP-INDUSTRIEFILM | ERFAHRUNGSBERICHT    Ausgabe 01-02/09

Mit 80 Tonnen in die Schneewand

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Die MPP Studios in Wolfenbüttel sind u.a. Spezialisten für die Video-Dokumentation von Schienenfahrzeugen. Ihre Kunden sind die Großen der Eisenbahnbranche und deren Zulieferer. Zu den spektakulärsten Aufgaben von MPP gehört die Aufzeichnung von Crash- und Hochgeschwindigkeitstests, in deren Rahmen Züge und Waggons extremen Belastungen ausgesetzt werden. Mit an Bord und dicht neben den Gleisen: der XDCAM-HD- Camcorder PDW-F350 und der XDCAM-EX-Camcorder PMW-EX1 von Sony.

Mit 80 Tonnen in die Schneewand

Mit 80 Tonnen in die Schneewand

MPP war eines der ersten Studios in Europa, die nach der Einführung von XDCAM HD Erfahrung mit dem neuen Format und mit filebasierter Disc-Aufzeichnung sammeln konnten. Mittlerweile gehört die Verwendung von XDCAM-HD-Geräten bei MPP zum Tagesgeschäft. Die Kameras werden unter den unterschiedlichsten Bedingungen eingesetzt, bei eisigen Temperaturen im hohen Norden Europas oder während Dreharbeiten, bei denen die Kameras starken Erschütterungen ausgesetzt sind. »Meine Kunden interessiert, was geschieht, wenn ein Zug in eine Schneewehe fährt, etwa in Skandinavien bei Außentemperaturen von Minus 40 Grad«, erzählt Frank Langer, Geschäftsführender Kameramann der MPP Studios. »Der Schnee bildet eine feste, meterhohe Masse. Und wenn die Verwehungen über Nacht stark vereist sind, ist es gut zu wissen, dass der Zug, der morgens durch die Schneewand fahren muss, diese Anforderung auch bewältigt.«
Während der Produktentwicklung neuer Züge werden daher Tests gemacht, die das Fahrzeug an die äußerste Grenze der Belastbarkeit führen. Frank Langers Aufgabe besteht darin, Aufnahmen von den Tests und von dem Zugsystem unter Maximalbelastung zu machen. »Während der Dreharbeiten in Skandinavien herrschte eine Außentemperatur von Minus 14 Grad Celsius«, sagt er. »Die PDW-F350 ist angegeben für maximal Minus 5 Grad. Aber es traten keine Probleme auf, auch nicht bei eisigem Wind. Dabei war die Kamera nicht mal gecovert. Natürlich waren die Objektivringe etwas schwergängiger als bei wärmeren Temperaturen«, fügt er hinzu, »aber das ist normal. Damit muss man immer rechnen.«
Bei Crash- und Hochgeschwindigkeitstests werden die XDCAM-HD-Kameras auf spezielle Weise eingesetzt und müssen in der Regel starke Erschütterungen verkraften. »Bei den Tests fährt man in Zügen, die noch nicht fertig gestellt sind. Der Innenausbau hat noch nicht stattgefunden, und dem Fahrwerk fehlt die Abstimmung. Sobald man über Weichen und Schweißnähte fährt, werden heftige Stöße in den Innenraum übertragen, auch auf die Kamera«, so Frank Langer.


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