Technologie und Medienrealisation in Film und Video
KLUFTINGER | PRODUKTIONSBERICHT    Ausgabe 09-10/09

Erntedank in Super16

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Kluftinger ist eine Kultfigur – im südlichen Deutschland. Doch die Fangemeinde wächst und wächst. Für die Heimatkrimireihe des Bayerischen Rundfunks wurde im vergangenen Jahr der zweite Roman des
 Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr: »Erntedank«, verfilmt. Eine Woche vor Erntedank wird er nun am 26. September ausgestrahlt. Thomas Steiger traf sich mit Kameramann Klaus Eichhammer in München.

Erntedank in Super16

Erntedank in Super16


Für Klaus Eichhammer war der Allgäukrimi »Erntedank« alles andere als eine Routinearbeit. Auch dass er mit Regisseur Rainer Kaufmann bereits über 20 Filme gemacht hat, änderte nichts daran. »Die Zusammenarbeit mit Rainer Kaufmann ist sehr inspirierend«, sagt Klaus Eichhammer. »Wir gehen jeden Stoff mit neuer Aufmerksamkeit in Vorbereitung und Dreh an, denn wir wollen uns ja auch weiterentwickeln und mit jedem Film etwas Besonderes schaffen.« Bei Kluftinger musste bis zu einem gewissen Grad auf die Befindlichkeiten der Fans Rücksicht genommen werden. Der Roman sollte möglichst werkgetreu verfilmt werden. Sowohl die Suche nach den Drehbuchautoren, als auch nach der Verkörperung von Kluftinger war nicht einfach. »Wir haben jemanden gesucht, der die Humorfarbe des Romans bedienen kann«, nennt Produzentin Katrin Holetzeck die Vorbedingung. Auch musste ein Verständnis für das zu vermittelnde spezifische Heimatgefühl vorhanden sein. Bei der Besetzung der Hauptrolle war es Rainer Kaufmann und der zuständigen Redakteurin vom BR, Dr. Stephanie Heckner, besonders wichtig, jemanden zu finden, der nicht nur ein guter Schauspieler ist, sondern auch dem Bild in den Köpfen so vieler Leser entspricht und der in seinem Dialekt authentisch ist.

Fündig wurde man letztendlich bei Stefan Holtz und Florian Iwersen für die Bucharbeit und Herbert Knaup für die Rolle der Titelfigur. Knaup stammt aus dem oberallgäuischen Sonthofen, das nahe des Marktes Altusried liegt, Kluftingers Heimatort. Natürlich musste Knaup in seinen Heimatdialekt zurückfinden. Auch die anderen Schauspieler kommen aus den verschiedensten Teilen des Allgäu. »Der beste Garant für einen glaubhaften Dialekt ist, dass es der eigene Dialekt des Schauspielers ist«, sagt Stephanie Heckner zum Auswahlprozess und ergänzt: »Und im Allgäu gibt es nicht den einen Dialekt!« Das hört man im Film überdeutlich: kein Dialekt scheint von zwei Personen gesprochen zu werden und um noch einen drauf zu setzen: der von Johannes Allmayer gespielte Richard Maier spricht ein breites Mannheimerisch.


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