Technologie und Medienrealisation in Film und Video
ALS GÄB'S KEIN MORGEN MEHR | PRODUKTIONSBERICHT    Ausgabe 09-10/09

Große Produktion, kleines Budget

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Die Zeiten, in denen große Budgets für Musikvideos an der Tagesordnung waren, sind schon lange vorbei. Dennoch wird von den Produzenten hochwertige Arbeit gefordert. Ein Beispiel dafür, wie mit geringem Etat dennoch außergewöhnliche Resultate erzielt werden, ist das aktuelle Musikvideo »Als gäb’s kein Morgen mehr« von Philip Poisel. Wilfried Urbe berichtet.

Große Produktion, kleines Budget

Große Produktion, kleines Budget


Dass hier ein Video mit einem Budget »gerade mal im unteren fünfstelligen Bereich« entstanden ist, das durch die hochwertige Anmutung kostspieliger aussieht, betonen Regisseur Florian Meimberg und Producerin Claudia Bauer von der Kölner Produktionsfirma »Zeitsprung Commercial«.
»Wir haben auf 35mm gedreht, was ja heute bei Musikvideos eher unüblich ist«, erklärt Meimberg. Der Regisseur hat seine Karriere als Kreativer in Werbeagenturen begonnen: »Das hat mich geschult, einfach zu denken. Ich bin ein Freund der Reduktion, weniger ist mehr.« Die Inspiration für die visuelle Umsetzung von »Als gäb’s kein Morgen mehr« erhielt er durch die Textzeile »der Himmel hat sich gedreht«: »Wir haben uns dann mit Kameramann Ergun Cankaya zusammengesetzt und schließlich die Idee entwickelt, das komplette Video in einer Ballhaus-Kamerafahrt zu drehen. Das gab es in einem Musikclip so noch nicht.«

Die Suche nach einer geeigneten Location dauerte lange. Schließlich fand das Team sie im Ballsaal eines Kölner Hotels. »Die ganze Zeit das Dollyboard zu bewegen war für die Gripper sehr anstrengend«, erinnert sich Meimberg an die Dreharbeiten, die insgesamt 18 Stunden dauerten.


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