Technologie und Medienrealisation in Film und Video
PAM-SYSTEME | BROADCAST-TECHNIK    Ausgabe 04/10

Beziehungs-Manager

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Production Asset Management-Systeme (PAM) vereinfachen die Zusammenarbeit, sorgen für effiziente Workflows und steigern die Produktivität. Jim Frantzreb erklärt, warum.

Beziehungs-Manager

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Es ist noch gar nicht lange her, da wurde über Revolutionen im Fernsehen und in der Presse berichtet. Heute erfahren wir über die Geschehnisse in der Welt auch durch Webcasts und Twitter. Diese Entwicklung bringt für Rundfunkanstalten, Fernsehsender und Medienhäuser eine Vielfalt gänzlich neuer Herausforderungen mit sich. Die Agenturen und Journalisten vor Ort produzieren immer mehr Inhalte. Nachrichtenredaktionen und Informationsanbieter müssen innerhalb von Sekunden auf Videoclips, Skripts und archiviertes Material zugreifen können, ganz egal wo dieses Material gespeichert ist. Arbeitsgruppen weltweit müssen unabhängig von ihrem Standort in der Lage sein, an den verschiedenen Versionen zahlreicher Projekte und Storys mitzuarbeiten, die jeweils auf unterschiedliche lokale und nationale Märkte ausgerichtet sind. Bei solchen Arbeitsprozessen sind Funktionen wie Versionskontrolle und Metadatenverfolgung unverzichtbare Voraussetzungen, um produktive und fehlerfreie Arbeitsabläufe zu gewährleisten.

Außerdem müssen die Inhalte oft in den verschiedensten Formaten, Bitraten und Auflösungen bereitgestellt werden, um die Ausstrahlung über mehrere Plattformen, einschließlich Rundfunk, Fernsehen, Internet und Mobilgeräte, zu ermöglichen. Aufgrund des starken Rückgangs bei den Werbeeinnahmen haben die Sender keine andere Wahl, als ihre Kosten zu senken, die Effizienz zu steigern, die Rendite der Neuanschaffungen zu optimieren und neue Einkommensströme zu entwickeln. Um es auf den Punkt zu bringen: Sendeanstalten sind gezwungen, mit weniger mehr zu leisten.

Als Antwort auf diese Herausforderungen sind die Sender dazu übergegangen, sich nach neuen Mitteln und Wegen zur Herstellung und Aufbereitung ihrer Inhalte umzusehen. So ist beispielsweise in den Vereinigten Staaten ein neues Interesse am so genannten Central Casting festzustellen. Darunter versteht man das Betreiben mehrerer Fernsehsender von einer einzigen zentralen Stelle aus. Auch andere Sendestationen haben mit derartigen Ideen gespielt. Eine davon ist die Ausstrahlung lokaler Inhalte von einem lokalen Videoserver bei gleichzeitigem Zuspielen anderer Inhalte aus einem zentralen Hub. Ein anderes Modell beschäftigt während der Hauptsendezeiten die volle Belegschaft, übergibt jedoch nach Mitternacht, wenn die Werbeeinnahmen am niedrigsten sind, die Verantwortung für mehrere Fernsehsender an einen einzigen Betreiber. Die geringere Mitarbeiterzahl, und das Bestreben, möglichst viele Funktionen zu konsolidieren, erfordern es, besser abgestimmte, effiziente und integrierte Arbeitsabläufe zu entwickeln. Diese sollen die Zusammenarbeit über alle Bereiche hinweg gewährleisten, einschließlich Planung, Sendung, Fakturierung, Rechtlichem und Archivierung.


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