Technologie und Medienrealisation in Film und Video





FUSSBALL-WM S3D | BROADCAST-TECHNIK    Ausgabe 08-09/10

Alles bleibt anders

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Im Mai fand in Monaco der letzte von acht Testläufen für die S3D-Live-Übertragung der Fußball-Weltmeisterschaft statt. Ein Spiel der ersten französischen Liga zwischen AS Monaco FC und AS Nancy diente hierbei 
als Generalprobe für jene 25 Spiele in fünf verschiedenen Stadien, welche die Fifa während der Fußball-WM live in S3D übertrug. Junior Stereographer Sarah Rotter war vor Ort und hat die wichtigsten Erkenntnisse 
für die Produktion der Fußball-WM in S3D zusammengefasst.

Alles bleibt anders

Alles bleibt anders

In Monaco wurde die Ausrüstung einem letzten Test unterzogen, bevor sie kurz nach dem Spiel nach Südafrika verschickt wurde. Vor Ort demonstrierten Sony, Host Broadcasting Services (HBS) und der Ü-Wagen-Betreiber AMP Visual TV die von ihnen eingesetzte Technik. HD- und S3D-Produktionen werden von vollständig separaten Teams durchgeführt. Lediglich einzelne 2D-Einstellungen werden vom S3D-Team übernommen und dimensionalisiert.

Sony hatte bereits bei der Zusammenarbeit mit Regisseur James Cameron und DoP Vince Pace S3D-Erfahrungen gesammelt und für die Dreharbeiten von »Avatar« jene kleinen Kameras geliefert, mit denen das Fusion-System von Pace bestückt wurde und die zu den neuen kompakten 2/3-Zoll-Kameras HDC-P1 führten. Auch im Bereich der Postproduktion, beispielsweise durch die Dimensionalisierung des in 2D aufgenommenen »Alice in Wonderland« von Tim Burton hat Sony Erfahrung gesammelt. Norbert Paquet, 3D Solutions Product Manager bei Sony, wies auf die Unterschiede zwischen den Bereichen Film, Entertainment und Sport hin: »Während im Film-Bereich alles vorher geplant werden kann, muss man im Entertainment-Bereich mit beengten räumlichen Verhältnissen zurecht kommen. Aber man weiß meistens, was passieren wird. Beim Sport tut man das nicht. Das macht ja vor allem dessen Magie aus. Die Fußball-Spieler können sich jederzeit überall hin bewegen – die S3D-Settings müssen also ständig angepasst werden. Hierfür mussten Werkzeuge entwickelt werden, die es den Stereographen ermöglichen, S3D zuverlässig und schnell unter Live-Bedingungen zu realisieren.«

Stephane Labrousse von Sony: »Es ist nicht nur der erhebliche Unterschied im Budget, der S3D-Sport-Übertragungen vom S3D-Filmen unterscheidet, sondern eben vor allem der Live-Faktor: Man muss alles immer gleich beim ersten Mal richtig hinbekommen. Es gibt keinen zweiten Versuch. Wir arbeiten seit über 15 Jahren mit AMP Visual TV zusammen. Mit ihnen haben wir bereits den ersten HD-Ü-Wagen fertig gestellt und nun den ersten S3D-Ü-Wagen.«


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