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KREDITFALLEN | FINANZIERUNG    Ausgabe 08-09/10

Kreditfallen beachten – 
Insolvenzen vermeiden

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Wirtschaftlich macht eine Finanzierung oft nur dann Sinn, wenn das Geld rentabel investiert wird, also die Kreditkosten geringer sind als der Ertrag des Investments. Doch selbst wenn dies so geplant ist, werden Kreditkunden immer wieder in Finanzierungsfallen gelockt. Dann stehen Kreditkündigung und Existenzvernichtung vor der Tür. PM Dr. Johannes Fiala und Dipl.-Math. Peter A. Schramm geben zehn Beispiele.

Kreditfallen beachten – 
Insolvenzen vermeiden

Kreditfallen beachten – 
Insolvenzen vermeiden

1. Fehlende Fristenkongruenz
Wer zur Anschaffung von Geschäftsausstattung einen Kredit aufnimmt, bemerkt oft zu spät, dass er noch immer seinen Kredit abzahlt, obgleich sein Investment bei einem spontanen Verkauf nicht mehr das erbringt, was zur Ablösung der Restschuld nötig wäre. Bei Anschaffung eines Ersatzinvestments kommt es dann zur Anhäufung von Schulden.

2. Anschlussfinanzierungsrisiko
Ähnlich ergeht es Immobilienbesitzern, die ihre Kreditlaufzeit auf beispielsweise 10 Jahre festgeschrieben haben – das Geld aus einem Tilgungsträger (z.B. einer Lebensversicherung) allerdings erst nach 12 Jahren, also zwei Jahre später zur Verfügung steht: Die zwei Jahre Zeitdifferenz kann von der Bank ausgenutzt werden, nahezu wucherische Zinsen durchzusetzen. Dies gilt vor allem dann, wenn das investierte Eigenkapital und die Kredittilgung bisher so gering waren, dass keine andere Bank bereit ist, bei einer Umschuldung mitzumachen. Je geringer das Eigenkapital, desto wichtiger sind rechtssichere Vereinbarungen mit dem Kredit- institut, damit man die Anschlussfinanzierung später zu üblichen Marktkonditionen auch bekommen wird.

3. Fristlose Kündigung
Die fristlose Kündigung wird vom Kunden provoziert, wenn fällige Zins- und Tilgungszahlungen nicht erfolgen, wenn Unterlagen zur Beurteilung der Bonität nicht oder in manipulierter Form vorgelegt werden, oder sich die Kreditwürdigkeit objektiv verschlechtert hat. Indizien dafür können Vollstreckungsmaßnahmen sein, oder die wiederholte Überschreitung vereinbarter Limite.


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