Technologie und Medienrealisation in Film und Video
P+S TECHNIK | FIRMENJUBILÄUM    Ausgabe 10/10

Von der Spiegelblende 
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Vor zwanzig Jahren gründeten Alfred Piffl und Zlatko Spajic in München die Filmtechnik-Schmiede P+S Technik GmbH. Seither hat sich die Branche grundlegend verändert, und mit ihr die Produkte, die sie akzeptiert. Ruodlieb Neubauer zeichnet den bemerkenswerten Weg der Firma durch ihre Entwicklungen nach.

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Bei vielen Firmen liegen die Anfänge entweder in einer Garage oder in einem Keller. Hier war es der Keller im Haus von Alfred Piffl, in dem man die erste Werkstatt der P+S Technik eingerichtet hatte. Das »P« und das »S« stehen für die beiden Anfangsbuchstaben der Familiennamen der Gründer Alfred Piffl und Zlatko Spajic. Wie bei so manchen Firmen in der Filmbranche im Raum München waren Piffl und Spajic Ingenieure bei ARRI gewesen. Piffl, der an der FH München seinen Ingenieur in Maschinenbau gemacht und auch als Kamera-Assi gearbeitet hatte, sammelte Erfahrungen als Entwicklungsingenieur für Kameras bei Linhoff und später sechs Jahre lang bei ARRI mit Filmkameras und Film-Transport-Systemen, Mitte der 80er-Jahre ging er ins IT-Department zur Optik-Firma Rodenstock, wo sein Wissen um das Management einer Firma wuchs. 1990 entschied er dann, seine eigene Firma zu gründen – zusammen mit Zlatko Spajic: Die Piffl + Spajic Technik Professional Cine Equipment Manufacture GmbH.

In der Branche bekannt wurde das Unternehmen durch verschiedene Erweiterungen und Umbauten für Arriflex-Kameras, wie z.B. die Arriflex 35BL III in der Evolution-Version, sowie allgemein Zubehör für 16mm- und 35mm-Kameras. 1993 ging man dann auf den internationalen Markt, es begann die Zusammenarbeit mit Firmen aus anderen Ländern. So wurde mit Aaton ein anamorphotischer Sucher für 35mm-Kameras und die Elektronik für die Evolution-Upgrades entwickelt. In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre kam Wolfgang Weigel als dritter Geschäftsführer hinzu. Andreas Dasser, heute als zweiter Geschäftsführer und Cheftechniker der P+S Technik für die Forschung und Entwicklung sowie für komplexe internationale Entwicklungsprojekte verantwortlich, kam 1997 zur Firma. Der Ingenieur in Mechatronik und Feinmechanik an der FH München war zuvor in der Entwicklung am Institut für chirurgische Forschung gewesen und tauchte nun in die Welt der professionellen Filmtechnik ein. Die Haken und Ösen der Serien-Produktion von mechanischen Komponenten lernte er damals kennen.


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