Technologie und Medienrealisation in Film und Video





CINEC 2012 T1 | Messebericht    Ausgabe 11-12/12

Filmtechnik-Oktober-Fest München

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Mit 3900 Besuchern waren etwas mehr als 2010 nach München gekommen, mit 179 Firmen ebenfalls mehr Aussteller. Nicht nur die Veranstalter waren zufrieden. Ruodlieb Neubauer hat sich wieder umgesehen.

Durchwegs gut besucht, teilweise sogar bei vollem Haus, war der Kongressteil, der jetzt neu cineCongress heißt. Das Konzept entwickelten Prof. Dietrich Sauter, Dr. Michael Neubauer vom bvk und Gerhard Bergfried von der FKTG. Im voll besetzten ARRI-Kino ging es am ersten Tag nach einer Begrüßung durch ARRI-GF Dr. Martin Prillmann in den Vorträgen teilweise ziemlich ans Eingemachte. Besonders Harald Brendel, Chefingenieur Image Science bei ARRI, ließ bei den anwesenden ­Kameraleuten angesichts seines Vortrages zum Thema »Eigenschaften und Grenzen digitaler Farbfotografie« wohl eine gewisse Dankbarkeit aufkommen, dass sich zwischen den Erkenntnissen der Wissenschafter und den Anwendern meist ein ziemlich ausgeklügeltes User-Interface befindet.

Auch Oscar-Preisträger Vilmos Zsigmond ASC und Philippe Ros AFC, DoPs der beiden F65-Produktionen »Kickstart Theft« und der »BotTrilogy«, waren sich ­unter anderem darin einig, dass sie während des Drehs der tech­nische Hintergrund nicht mehr wirklich interessiert, sondern sie mit ihrem Bild, dem Licht und maximal dem Belichtungsmesser beschäftigt sein ­wollen. Die von Band Pro und MKMedia initiierte 4K-Projektion im M.O.C. litt jedenfalls nicht wirklich an Desinteresse.

Auch der S3D-Teil des Kongresses war gut besucht. Höhepunkt war der von Virtual Experience und den United Professionals of Stereoscopic 3D (UP3D) vergebene UP3D Excellence Award 2012 – unter der Schirmherrschaft der Französischen Botschaft und des Generalkonsulates in Bayern. Wohl mehr als zufrieden waren die Preisträger des von der Interessengemeinschaft CineTechnik Bayern e.V. verliehenen Cinec Awards. Der Empfang im Kaisersaal der Residenz in München, zu dem Staatsminister Martin Zeil wieder eingeladen hatte, dürfte wohl für die meisten auch ein Erlebnis darstellen, an das man sich auch viele Jahre später noch erinnert. Auch wenn man in der Filmbranche üblicherweise ein Quäntchen cooler ist als sonst.


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