Technologie und Medienrealisation in Film und Video





| fernsehen  |  film  |  recht    Ausgabe 11-12/12

Operation L.

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Im Jahre 2007 wurde mit Tom Cruise in der Hauptrolle der Film »Operation Walküre« gedreht. Es geht dabei um das Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944. Die Herstellung des Filmes verlief in mancherlei Hinsicht nicht ganz reibungslos. Über eine der Pannen hat das Landgericht München I entschieden. RA Dr. Heidrun Huber berichtet.

 

Die Produktion, deren Gesamtkosten sich auf mehr als 60 Mio. Euro belaufen sollen, wurde fast ausschließlich in Deutschland gedreht. Mehrere Schlüsselszenen des Films sollten im Ehrenhof des Bendlerblockes in Berlin realisiert werden. Im Bendlerblock befand sich während der Zeit des Nationalsozialismus das Zentrum der Widerstandsgruppe des Attentats vom 20. Juli 1944 rund um Generaloberst a. D. Ludwig Beck und Oberst i.G. Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Heute ist in dem Gebäude unter anderem die Gedenkstätte Deutscher Widerstand untergebracht. Doch das zuständige Finanzministerium verweigerte zunächst die erforder­liche Drehgenehmigung für eine Tages- und drei Nachtszenen. Das Verteidigungsministerium, das das Gebäude heute nutzt, sah die Würde des Ortes bedroht. Im September 2007 wurden die Dreharbeiten schließlich unter Auflagen genehmigt und so wurde im Bendlerblock gedreht. Der beauftragte Kameramann Newton Thomas Sigel arbeitete bei der Produktion mit analogem Filmmaterial.

Als das Material, welches im Bendlerblock gedreht worden war, aus dem beauftragten Kopierwerk zurück kam, war ein Großteil der Szenen mit einem Schleier überzogen und darum weitgehend unbrauchbar.


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Ausgabe
Oktober / November 2019

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