Technologie und Medienrealisation in Film und Video





MERCEDES BENZ CLS 63AMG SHOOTING BRAKE | Produktionsbericht    Ausgabe 11-12/12

Shooting the Brake

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Vor Kurzem produzierten der Pille Filmgeräteverleih und Magna Mana als einen der ersten Drehs mit Sonys F65 in Deutschland einen Werbespot, der den neuen Mercedes-Benz CLS 63 AMG Shooting Brake zum Hauptdarsteller hatte. Hermann Mader sprach mit Regisseur und Producer Caspar Arnhold und DoP Volker May.

 

 

Ursprünglich wollte der Filmgeräteverleih Pille einen Kamera- und Optik-Test mit der F65 von Sony veranstalten. Caspar Arnhold hielt es jedoch für interessanter, die Kamera unter realen Drehbedingungen kennen zu lernen und dachte gleich an einen Werbespot. »Wir stellten uns die Frage, wofür sich die hohe Auflösung der F65 besonders eignet. Da stehen natürlich die ­Autohersteller an erster Stelle, weil sie gerne auf großen Leinwänden präsentieren«. So kam der Kontakt zu Mercedes-Benz zum Tragen, für die Magna Mana Production Bildbearbeitung GmbH bereits viele Internet-Spots gemacht hat. Mercedes-Benz wollte ein Skript sehen, bevor man ein Auto schickte. Im Gespräch war der nagelneue Mercedes-Benz CLS 63 AMG Shooting Brake. 557 PS Leistung, 700 Newtonmeter Drehmoment. »Vom Design her erinnerte mich das Auto sofort an eine Raubkatze im Sprung, verbunden mit klassischen Designelementen wie dem ausgestellten Radkasten, worauf ich einen längeren Spot in diese Richtung schrieb.« Mercedes gefiel das Skript und sagte das Auto für zwei Drehtage zu. »Das Material wurde zwar mit den neuen Optiken von Leica superschön, aber ich wollte auch von der Regieseite her ein wenig Gefühl dafür bekommen, wie sich mit der Kamera bei Gesichtern arbeiten lässt.« Deshalb fand ein dritter Drehtag mit Darstellern in einem Hotel statt.

Kameramann Volker May ist mit Caspar Arnhold schon seit einigen Jahren befreundet. Sie hatten sich bei einem Dreh kennen gelernt und etwas später zusammen einen Kurzfilm gemacht, der gleich den deutschen Kurzfilmpreis gewann. Seither bilden sie über die Jahre hinweg ein eingespieltes Team. Die Verbindung zu Pille besteht ebenfalls schon lange: Volker May war nach einer Feinmechaniker-Lehre beim ZDF zu Pille gegangen und hatte dort als Kameratechniker und Disponent gearbeitet, bevor er sich als Kamera-Assi selbstständig machte. Nach etwa einem halben Jahr bekam er bereits Aufträge auch als Kameramann, was er dann nach einem weiteren halben Jahr ausschließlich machte. Als sein langjähriger Freund Uli ­Fischer, der heute Geschäftsführer des in Wiesbaden, Köln und Berlin beheimateten Pille Filmgeräteverleihs ist, ihn wegen eines Filmes mit der F65 unter realen Bedingungen anrief, um den kompletten Workflow durchzuexerzieren und den Kunden die Möglichkeiten der Kamera aufzuzeigen, sagte er natürlich nicht nein.


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