Technologie und Medienrealisation in Film und Video





D-Facto Motion | Postpro-Technik    Ausgabe 11-12/13

Vernetztes Jobsharing im End-to-End-Workflow

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Wie vernetztes Arbeiten an verschiedenen Standorten den Alltag in der Postproduktion flexibler gestaltet und digitales »Jobsharing« neue kreative Spielräume eröffnen kann, zeigt Romain Geib am Beispiel des zur Bavaria Film-Gruppe zählenden, bundesweit agierenden Postproduction-Spezialisten D-Facto Motion.

Gerade in Zeiten digitaler Workflows spielen Post­produktionshäuser bei heutigen Kino- und TV Produktionen eine noch umfassendere Rolle, als sie früher Kopierwerken zukam. Ihre Aufgaben erstrecken sich von der On-Set-Betreuung während des Drehs, über alle folgenden Herstellungsphasen hinweg bis zum sendefertigen Endprodukt oder dem Digital Cinema Package (DCP). Dazu kommen umfangreiche Jobs in der Datenverwaltung und Datensicherung und meist übliche VFX-Bearbeitungen ebenso wie die gesamte Audiopost (Sounddesign, Anlegen des Filmscore, Endmischung).

Die bundesweit agierende D-Facto Motion (DFM) gilt als eines der derzeit erfolgreichsten deutschen Postpro-Unternehmen in diesem Sektor. Ihren Aufschwung verdankt sie besonders der generellen ­aufnahmetechnischen Umstellung vom analogen auf den digitalen Workflow, wie er sich in den letzten zwei Jahren im Bereich öffentlich-rechtlicher und privater TV-­Produktionen, aber auch beim Kinofilm vollzogen hat.

Ursprünglich vom unabhängigen VFX- und Postpro-Spezialisten Waheed Zamani 2004 auf dem Filmgelände in München-Geiselgasteig gegründet, ist die Firma DFM in den letzten Jahren im Bavaria-Verbund auf acht Niederlassungen angewachsen und mittlerweile in fünf Städten aktiv. Der Dienstleister gehört heute im digitalen Postproduktionsgeschäft zu den größeren Playern hierzulande.

Eine achtjährige Aufbauarbeit ging voraus, ein Großteil davon als Partner und innovativer Dienstleister der Bavaria Gruppe insbesondere bei der digitalen Umstellung der Nachbearbeitungswege bei der Bavaria Film und ihrer Tochterfirmen. Von Anfang an, so erläutert Andreas Kohl, Standortleiter der DFM in Geisel­gasteig, habe man eng mit der Bavaria Film Gruppe kooperiert und technisches Know-how insbesondere mit der Bavaria Production Services BPS aus­getauscht. In den letzten Jahren brachte DFM sein Know-how bei der Projektabwicklung in die Einzelbereiche der Postproduktion ein und erweiterte so die ­gemeinsame Erfahrungskompetenz. Gegenwärtig verfüge das Unternehmen am zweiten Münchener Standort in der Rosenheimerstraße über eine der modernsten Visual-Effects-Abteilungen der bayerischen Medienmetropole. Firmengründer Waheed Zamani nutzt im dortigen VFX-Department ganz neue Möglichkeiten mit der selbst entwickelten Software PipeIT.


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Ausgabe
Oktober / November 2019

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