Technologie und Medienrealisation in Film und Video
Berlinale 2014 | Festivalbericht    Ausgabe 04/14

Mea maxima Berlinale

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Ob extravagante Ausstattungsorgie, realistische Langzeitbeobachtung oder doch Pseudoporno – alles war dabei auf der 64. Berlinale. Sonja M. Schultz tauchte ein in den Festivaldschungel.

 

Das hat hervorragend funktioniert: Ein knallbunter Eröffnungsfilm mit bestens gelaunter Starparade vor dem Hintergrund europäischer Kriegswirren (»The Grand Budapest Hotel«), ein ebenso Promi-lastiges, nur diesmal voll geflopptes Werk über heldenhafte US-Kunsthistoriker (»Monuments Men« – mit Nazis UND George Clooney), ein gewieft hochskandalisierter angeblicher Porno, der dann doch lieber mit Humor überzeugte (»Nymphomaniac Vol. I«) und vier deutsche Beiträge, deren Spektrum von luftig verspielter Liebe zu dritt im 18. Jahrhundert (»Die geliebten Schwestern«) bis zum schwergängigen Problemkino der Gegenwart reichte (»Zwischen Welten«, »Kreuzweg«, »Jack«). ­Damit war die Aufmerksamkeits-Maschinerie für den Internationalen Wettbewerb der 64. Berlinale gut in Gang gekommen. Und von hier aus konnte man sich dann vortrefflich in den über 400 weiteren Werken des Festivals verlieren, das Jahr um Jahr noch zu wachsen scheint. Und tatsächlich: Mit 330.000 verkauften ­Tickets wurde diesmal ein neuer Rekord in der Publikumsgunst erreicht. Was auch an der Festivalpolitik liegt, am liebsten nicht in »ordinären« Kinos, sondern gleich in Cine-»Palästen« zu spielen: Friedrichsstadtpalast, Berlinale-Palast, der wieder eröffnete Zoo-­Palast – diese Häuser sind riesig und ermöglichen den entsprechenden Karten-Umsatz.


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