Technologie und Medienrealisation in Film und Video
RIEDEL SOTSCHI | BROADCAST-TECHNIK    Ausgabe 05/14

Hinter den Bildern

- Anzeige -

Damit große Massen-Veranstaltungen wie die Olympischen Spiele, die Wettkämpfe und die Shows, möglichst reibungslos ablaufen können, bedarf es auch einer ausgeklügelten Kommunikations-Infrastruktur. Ruodlieb Neubauer berichtet über das Engagement von Riedel Communications in Sotschi.

Olympia. Für die Sportler ein heiß ersehnter Zeitraum, für den sie alles zu geben bereit sind – sie verzichten auf Siege bei anderen Wettkämpfen, sie denken nicht an ihre Gesundheit, sondern nur an das eine Ziel. Eine Goldmedaille bei den Spielen. Das bedeutet ewigen Ruhm. Zumindest in diesem Jahrhundert.

Auch die Organisatoren und Techniker im Hintergrund richten einen guten Teil ihres Alltags auf die Spiele aus, auf die die ganze Welt schaut.

Bei Riedel Communications beträgt die Vorlaufzeit für Olympia zwischen sechs und vier Jahre – sie beginnt spätestens in jenem Jahr, in dem das Handover zwischen den Veranstaltern stattfindet, also bei den Spielen davor. Im Bereich ›Ceremonies‹ ist dies der erste Berührungspunkt zwischen den OrganisationsKomitees. Im Rahmen von Observer-Programmen können nachfolgende Olympische Komitees ihr Personal bereits als Beobachter mitlaufen lassen. So waren in Sotschi bereits Vertreter aus Rio und Korea vor Ort, die sich eingehender anschauen konnten, wie Olympische Spiele funktionieren.

Mit den Ansprechpartnern von Sotschi war man bei Riedel bereits in Vancouver in Kontakt gekommen. Es erleichterte natürlich einiges, dass Riedel ein Büro in Moskau unterhält. Denn von dort aus arbeitete das olympische Organisationskomitee, bis es etwa ein Jahr vor den Spielen nach Sotschi umzog.

Was wird benötigt?

Im besten Falle ist man bereits involviert, wenn es um die Bedarfserfassung geht – so kann Riedel bereits mit dem bei früheren Veranstaltungen gesammelten Wissen helfen. Im Need Assessment Process werden die Unterschiede zwischen den verschiedenen Veranstaltungen analysiert – seien es Regularien bei Sportveranstaltungen, seien es die Veranstaltungsorte selbst. Denn je nachdem, wo die Spiele stattfinden, genießen die einzelnen Sportarten eine unterschiedlich stark ausgeprägte Aufmerksamkeit. In Kanada war Eishockey und Eiskunstlauf ein sehr großes Thema, weshalb die Sportstätten dafür größer waren, und damit auch die Anforderungen, die gestellt wurden.

In Sotschi gab es zum ersten Mal bei Olympischen Winterspielen einen abgetrennten Bereich, den Costal Cluster. Dort waren praktisch alle Wettbewerbe in den Eis-Venues zu Fuß gut erreichbar. Bei anderen Spielen lagen die Sportstätten auch in größerer Entfernung ­außerhalb der Stadt. Die Bedarfserfassung ging in die finale Ausschreibung ein, an der sich auch Riedel ganz normal beteiligte.


<< zurück
- Anzeige -

Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Mit der Anmeldung nehme ich folgende Informationen zur Kenntnis:

Ihre Angaben werden entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz verarbeitet, genutzt und insbesondere nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben. Wir erheben, verarbeiten und nutzen die von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten nur zum Zwecke der Zusendung unseres Newsletters. Sie können der Verarbeitung und Nutzung Ihrer E-Mail-Adresse im Newsletter jederzeit widersprechen und sich abmelden. Hierzu klicken Sie bitte in der E-Mail auf den entsprechend gekennzeichneten Link, Ihre Daten werden dann gelöscht.

Es gilt die Datenschutzerklärung (https://www.eubucoverlag.de/datenschutz/) der EuBuCo Verlag GmbH, die auch weitere Informationen über Möglichkeiten zur Berichtigung, Löschung und Sperrung Ihrer Daten beinhaltet.

Folgen Sie uns auf