Technologie und Medienrealisation in Film und Video
NAB 2014 T2 | MESSEBERICHT    Ausgabe 08-09/14

Die 4K-Kombis kommen

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Für den zweiten Teil unseres umfangreichen Berichtes von der diesjährigen NAB in Las Vegas fand Ruodlieb Neubauer bei den Objektiven u.a. mehrere Beispiele für den Trend in Richtung 4K-Kombi-Zooms, die sowohl für Film- als auch ENG-Projekte eingesetzt werden können.

 

Canon hat mit dem CN7x17 KAS S sein erstes Objektiv mit Zoom-Handgriff in der Cinema-EOS-Serie vorgestellt. Die aus dem EB-Bereich kommende Drive-Unit enthält wie üblich die Motoren für Zoom und Fokus, ist allerdings in den Digital-Funktionen überarbeitet worden. Z.B. können hier Zoom-Kurven eingeladen, aber auch der Zoom-Bereich begrenzt werden. Das Objektiv hat eine Öffnung von 1:2,95, weist aber ab 90mm Brennweite einen Blendenabfall auf – die Öffnung geht auf 1:3,9 zurück. Hier kann man z.B. durch die Begrenzung dafür sorgen, dass das Bild beim Zoomen nicht dunkler wird. Zoom, Fokus und Blende lassen sich auch über Hinterkamera-Bedienungen steuern. Der Encoder arbeitet mit 16 Bit, wodurch die Wiederholgenauigkeit sehr hoch ist – 0,1% bzw. bei Fokus 0,01%. Die Zoomgeschwindigkeit von ­Anschlag zu Anschlag beträgt 0,5 Sek., Fokus 1,6 Sek., Blende 1,3 Sek. Die Strom-Aufnahme wurde verringert und liegt nun bei 400 mA. Der Handgriff wurde etwas kleiner, sodass man näher an die optische Achse kommt. Für eine am Dreh typische Bedienung kann die Unit vom Objektiv entfernt werden. Bei der Installation ist eine Anpassung zwischen dem Objektiv und dem Zoomgriff nicht erforderlich. Die neue Version des Drive-Units soll auch bei den EB-Objektiven sukzes­sive die alte ersetzen. Der Brennweitenbereich des ­Objektives, das für 4K-Kameras mit Super-35mm-Sensor gerechnet ist, geht von 17-120 mm. Sie wird mit PL-(CN7x17 KAS S /P1) oder EF-Mount (CN7x17 KAS S /E1) erhältlich sein. Dies bedeutet nicht, dass man DSLR-Kameras als Schulterkameras sieht – das Objektiv zielt typischerweise auf die AMIRA-Klasse, und dort sollen bereits einige mit EF-Mount verkauft worden sein. Etwa, um mit bereits vorhandenen C300 und deren Equipment kompatibel zu sein. Die C300 wird übrigens sehr wohl noch gekauft, die C500, bei der man extern aufzeichnen muss, um sie auszunutzen, praktisch kaum. Die PL-Version kann die Posi­tionen von Zoom und Fokus über das Cooke /i-System weitergeben. Wird das Objektiv dann über die Innenkontakte gesteuert, kann ein kleiner Stecker in eine Ausbuchtung gesteckt werden, um diese zu aktivieren. Laut Liste kostet das CN7x17 KAS S 27 500 Euro.


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