Technologie und Medienrealisation in Film und Video
Opel Air + Style | PRODUKTIONSBERICHT    Ausgabe 03/16

Vom Winde verweht

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In diesem Jahr beauftragte die Innsbrucker Air & Style Company die _wige MEDIA AG erstmals mit der Erstellung der Live-Bilder von einem der größten Snowboard-Festivals der Welt. Hermann Mader berichtet über die Produktion, die nicht nur wetterbedingt einiges an Flexibilität verlangte.

Auch in diesem Jahr lockte das »Opel Air + Style Festival« am ersten Februar-Wochenende die Weltelite der Snowboarder wieder nach Innsbruck. Und ein paar tausend junge Fans. Der Schwerpunkt des Wettbewerbs liegt eigentlich auf dem Straight Jump, einem Sprung, bei dem der Kicker, eine aus Schnee geformte Schanze, die Athleten regelrecht in die Luft wirft, damit sie ihre möglichst spektakulären Sprünge ausführen können. Beim Air + Style Festival wurde es ein Sprung über eine richtig große Rampe, und der »Big Air« ist mittlerweile eine olympische Disziplin.

Das Event begeistert seit seiner abenteuerlichen Gründung 1993 und dem ersten Event 1994 in Innsbruck durch Charly Weger und Andrew Hourmont jährlich, wenn auch an wechselnden Orten, sein Publikum, auch mit einem attraktiven Musikprogramm, das diesmal auf zwei Bühnen stattfand. Der Veranstalter, die Air & Style Company, befindet sich seit 2014 im Mehrheitsbesitz von jemand, den man gut und gern als ­Insider bezeichnen kann: es ist der zweifache Air + Style- und Doppel-Olympia-Goldmedaillen-Gewinner – in der Halfpipe – Shaun White.

Vorab

Nachdem man 2013 wieder nach Innsbruck an den Bergisel zurückgekehrt war, fand das Event 2016 auf einem neuen Gelände, dem Freigelände an der Olympiaworld Innsbruck, statt. Die Planung der Übertragung begann mit der Vorbesichtigung im Dezember 2015. Dreh- und Angelpunkt des sportlichen Highlights sollte die temporär gebaute Absprung- und Landerampe sein: 42 Meter hoch und 285 Tonnen schwer, bestand sie aus nicht weniger als 30.000 Einzelteilen, hauptsächlich in Form von Mannesmann-Rohren. Schon dies war eine logistische Mammut-Aufgabe. Es werden wohl eher wenige Baufirmen sein, die so viel ­Material im Hof herumliegen haben. Dazu gab es noch das Musikprogramm auf der Outdoor-Hauptbühne und Indoor in der Olympiahalle, die Besucher konnten vom 04.-06.02. auch auf einem Skate-Street- und einem Skate-Bowl-Contest die Tricks weltweit bekannter Profis der Szene bestaunen.

Ein neues Gelände, und eine noch nicht vorhandene Schanze also. So mussten viele Organisationsschritte vorab am grünen Tisch durchdekliniert werden. Entsprechend wurde auf Geländepläne, Animationen und Skizzen zurückgegriffen, um u.a. Kamerapositionen, die Verlegung der Leitungen, die Positionen für Kommandosprechstellen, Monitore und die Übergabepunkte für Audio- und Videosignale zu definieren.


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