Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Mipcom 2016 Cannes | Messebericht    Ausgabe 02/17

Reality-Game Politik

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Das Überangebot an Fernsehen verstärkt den Wettbewerb. Umso bemerkenswerter ist es, dass auch gesellschaftliche und politische Entwicklungen Eingang in die Fernsehunterhaltung finden. Wilfried Urbe war wieder in Cannes.

© Valentin Desjardins / Image & Co

© Valentin Desjardins / Image & Co

 

Es wird weiter getanzt: Der Nachfolger von »Kudamm 56« ist noch nicht einmal produziert, erfreute sich aber schon bei ausländischen Programmeinkäufern auf der größten TV-Messe der Welt, der MIPCOM in Cannes, größter Beliebtheit. Das bestätigte der Geschäftsführer des Programmvertriebs ZDF Enterprises, Alexander ­Coridaß: »Das Interesse an ›Kudamm 59‹ ist besonders in den Ländern groß, wo bereits der Vorläufer ausgestrahlt wurde.« Sender in den USA, Kanada, Dänemark, Großbritannien, Norwegen, Italien, Frankreich und weitere Abnehmer aus dem Ausland hatten »Kudamm 56« bereits erworben. Der erfolgreiche Vertrieb von Fernsehprogrammen in Südfrankreich ist mittlerweile ­eine Kunst. Denn es gibt weltweit mehr TV-Inhalte denn je, eigentlich zu viel für die verfügbaren Sendeplätze, wie Beta-Geschäftsführungsmitglied Moritz von Kruedener glaubt: »Das erzeugt ­einen großen Druck. 2015 sollen allein die Amerikaner über 420 Serien produziert haben.« Das, was höchste Qualität besitzt, setzt sich durch. Und die kleineren Anbieter werden mit preiswerter Massenware bestückt. »Das Mittelfeld, das es in Deutschland noch gibt, scheint auf der Welt weniger zu werden«, urteilte von Kruedener.


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