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Technologie und Medienrealisation in Film und Video





LaCie-Speichermedien bei ATARA Film | Anwendungsbericht    Ausgabe 07-08/18

Die Bilder sollen heil nach Hause

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Für die Produktionen der in Berlin beheimateten ATARA Film wird rund um die Welt gedreht. Hermann Mader berichtet über die Erfahrungen ihrer Gründer, Robert Morgenstern und Alexander Haßkerl, mit dem Einsatz von Speichermedien von LaCie in ihrem Workflow.

Christina Karliczeck an der Ostküste Neuseelands © ATARA Film

Alexander Haßkerl mit einem Robbenbaby © ATARA Film

Robert Morgenstern beim Editing © Atara Film

Braydon Malony mit Palmendieb (Robber Crab) auf Christmas Island © ATARA Film

Christina Karliczek filmt Unterwasser im Milford Sound © Atara Film © ATARA Film

Kai Miedendorp filmt Gletscherspalten an der Westküste Neuseelands © Atara Film

Robert Morgenstern versenkt eine GoPro in einem Gletscherbrunnen © ATARA Film

LaCie Speichermedien © ATARA Film

LaCie Rugged beim Einsatz im Jeep © Atara Film

Sundowner in Neuseeland © Atara Film

 

Besonders stolz sind Regisseur Robert Morgenstern und DoP Alexander Haßkerl auf ihre jüngste Produktion für das deutsche Fernsehen, »Einmannland«, mit der sie für den renommierten Grimme-Preis 2018 nominiert wurden. Bekannt wurden sie auch durch die dreiteilige Dokumentation »Wildes Neuseeland«, die von Fernsehsendern rund um die Welt ausgestrahlt wurde. Da war ATARA Film Teil der umfangreichen Zusammenarbeit zwischen der BBC und dem deutschen Partner NDR doclights in Hamburg. Neben nationalen Preisen wie dem Deutschen Naturfilmpreis 2017 und dem Best Cinematography Award beim Green Screen Festival 2017 erhielt die Produktion zwei Nominierungen bei den Emmy Awards in den Kategorien »Outstanding Cinematography Documentary« und »Outstanding Narrator« (Sam Neill). »Fado«, die erste Kinofilm-Koproduktion mit Stickup Film, hat Preise in mehreren internationalen Filmfestivals eingeheimst. Mit »Symphony on Skis« brachte man 2017 eine Outdoor/Adventure-Doku heraus, in der die Zuschauer einer Gruppe von Ski-Tourengehern auf ihrem Weg aus dem Herzen der neuseeländischen Süd-Alpen bis zur Pazifik-Küste folgen. Sie ist bei AmazonUK oder bei vimeo als Stream oder als Download erhältlich.

Das Erfolgsgeheimnis hinter einem tollen Video? Robert Morgenstern: »Eine interessante Story, eine geniale Crew und verlässliches Equipment. Aber wahrscheinlich ist die wichtigste Zutat Zeit. Die sollte man sich nehmen, um tiefer in die Geschichte einzutauchen und sich zu erlauben, auf die kleinen Dinge zu fokussieren – die kleinen, aber wichtigen Details. Diese auf die richtige Art und Weise aufzunehmen bringt oft die beeindruckendsten Momente.«

 

Equipment

Eine der größten Auswirkungen der technischen Entwicklung beim Equipment liegt für die beiden, die in der Filmschule noch mit 16mm und 35mm Film begonnen haben, beim Gewicht. Robert Morgenstern: »Früher mussten wir schwere Ausrüstung und Unmengen von Filmrollen herumschleppen, die wir dann mit verschwitzen Fingern im Wechselsack in die Magazine geladen haben. Für den Dreh einiger Szenen in Tansania hätten wir für das empfindliche Filmmaterial einen Kühlschrank mit in die Wüste nehmen müssen. Heute passt fasst alles in unser Handgepäck!«

Alexander Haßkerl: »Ich bin kein Freund der neuen Ideologie, die uns einredet, dass wir so viele Pixel wie nur möglich brauchen, um das beste Bild zu bekommen. Meiner Meinung nach ist 8K nicht der Schlüssel zu einem größeren visuellen Erlebnis. Der Fortschritt hat aber auch neue Möglichkeiten eröffnet. Mit empfindlicheren Sensoren können wir Einstellungen mit weitaus weniger Licht drehen. bei ›Wildes Neuseeland‹ haben wir Glühwürmchen im Wald aufgenommen. Das wäre fünf Jahre davor nicht möglich gewesen.«

 

Neue Bilder

Zu wissen, was es an neuer Technologie gibt, hilft, Ideen für neue Einstellungen zu entwickeln und umzusetzen. Alexander Haßkerl: »Für ›Crabnation‹ haben wir auf den Weihnachtsinseln die kleinsten Kameras auf den Rücken von Krabben geschnallt, die auf Bäumen zehn Meter in die Höhe kletterten.« In Neuseeland arbeitete man mit einem Forscher zusammen, der die Bewegung der Gletscher dokumentierte. Dazu wurden mehrere Kameras an unterschiedlichen Orten installiert, die über ein Jahr hinweg jede Stunde ein Bild aufnahmen. Ein im Hause entwickelter Algorithmus verwandelte das Ganze dann in weiche Zeitraffer-Sequenzen. »Wir konnten so detailliert zeigen, wie die Gletscher und darauf befindlicher Schotter, Steine und Erde ins Tal hinunter flossen. Das sah ziemlich cool aus«, so Robert Morgenstern.

 

Workflow

Im Laufe der Zeit hat sich ein System zum Datentransfer und Logging herauskristallisiert, dessen Basis Speichermedien von LaCie bilden. Robert Morgenstern: »Wir vertrauen dem Prozess und wenn man Schritt für Schritt befolgt, sollten die Daten sicher ein. Aber manchmal schlägt Murphy doch zu.« Alexander Haßkerl: »Wir verwenden verlässliche Software, die uns einen Datentransfer ohne Verluste garantiert. Von jedem Clip haben wir drei Backups an zwei verschiedenen Plätzen. Für uns ist ein schnelles System mit hoher Bandbreite wichtig. Wir nutzen nicht die Cloud zum Transport bzw. zur Sicherung. Bei dem Datenvolumen wäre der Transport von vor Ort nicht machbar und die Kosten unzumutbar.«

 Für eine einstündige Doku sammeln die ATARA-Filmer zwischen 120 – 150 TB an RAW-Daten an. Mit dem angemessenen ‧Backup kommen sie dann leicht auf das Doppelte bis Dreifache.

Für Projekte mit mehreren Locations arbeitet man mit möglichst mobilem Equipment, das im Handgepäck mitgenommen wird. »Beim Flug von Neuseeland nach England waren 7kg erlaubt. Wir hatten allerdings zwei Handkoffer mit insgesamt 48 kg dabei, randvoll mit gestapelten Festplatten«, erzählt Robert Morgenstern. »Beinahe hätte man uns nicht durchgelassen. Aber als sie in die Koffer schauten und die ganzen Platten sahen, durften wir unsere Bilder dankenswerter Weise doch zur BBC bringen. Es wird nicht das erste Mal gewesen sein, dass eine Filmcrew ihr Bildmaterial in einem Flugzeug transportierte. Danke für die Vorarbeit, Peter Jackson.«

Abhängig von der zu erzählenden Geschichte reicht die Bandbreite des eingesetzten Equipments von Cinema-Kameras bis hin zu 360°-Rigs und kleinen Action-Cams. In den Tierfilmen setzen Die Drehteams von ATARA Drohnen ein, Spezial-Objektive für Makros und sehr lange Brennweiten, sowie kleine Kameras, die auch in einem ‧Vogelnest noch Platz finden.

 

Erfahrungen

Robert Morgenstern: »Das Equipment muss zuverlässig sein, da man ja mit den Aufnahmen wieder nach Hause zurückkommen will. Dank 4K fallen bei den einzelnen Drehs inzwischen etwa 20 TB an Daten an, die gespiegelt und bearbeitet werden müssen. Dieses Rohmaterial kommt zuerst einmal auf unser LaCie 12 Big. Da es zu TB3 und TB2 kompatibel ist, geht dies ziemlich schnell.« Mit Laufwerken von LaCie arbeiten Robert Morgenstern und Alexander Haßkerl schon seit mehreren Jahren: »Wir haben nur gute Erfahrungen mit Produkten von LaCie gemacht. Ich halte sie für robust und zuverlässig.«

Obwohl sie den neuen DJI Copilot noch nicht lange nutzen konnten, würden sie ihn bereits empfehlen. Alexander Haßkerl: »Er ermöglicht mit seinem SD-Steckplatz und dem USB-Anschluss eine schnelle Sicherung der Daten vor Ort, ohne dass man einen Laptop dabei haben muss.«

Und falls man doch mal nicht mehr auf Daten zugreifen könnte, hat der Rescue Service von Seagate noch einige Tricks auf Lager.

 

LaCie-Produkte bei ATARA Film

 

LaCie 12big – 5.199,00 Euro  inkl. 5 Jahre Rescue Service

LaCie 12big – https://www.lacie.com/de/de/products/big/6big-12big-thunderbolt-3/

 

DJI Copilot – 369,99 Euro  inkl. 3 Jahre Rescue Service

DJI Copilot – https://www.lacie.com/de/de/products/dji-copilot/

 

LaCie Ruggeds USB-C inkl. 3 Jahre Rescue Service

1TB: 89,99 Euro, 2TB: 124,99 Euro,

 4TB: 169,99 Euro, 5TB: 194,99 Euro

LaCie Rugged – https://www.lacie.com/de/de/products/rugged/

wheretobuy.lacie.com

www.atara-film.com

 


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