Technologie und Medienrealisation in Film und Video
Neue Produkte    Ausgabe 01-02/06

Apple mit Intel Dual Core

Ein halbes Jahr vor dem offiziellen Zeitplan und gleich bei zwei seiner Rechnerlinien hat Apple den Umstieg auf die neuen Intel-Prozessoren in Angriff genommen: Als lang vom Markt erwarteten Nachfolger des PowerBooks mit G4-Prozessor das MacBook Pro sowie zwei neue Ausgaben des iMac.

Apple mit Intel Dual Core

Apple mit Intel Dual Core


Mit dem neuen Intel-Core-Duo-Prozessor soll das MacBook Pro bis zu viermal so schnell sein wie das PowerBook G4. Das bekannte, um ein Haar nochmals flacher gewordene Aluminium-Gehäuse ist 2,6 cm hoch und wiegt knapp 2,5 kg. Es verfügt über eine eingebaute iSight-Videokamera, über die man eine Videokonferenz mit bis zu vier Streams führen kann, eine Fernbedienung (Apple Remote) und Front Row, um alle Medieninhalte auch aus der Distanz steuern zu können. Die für Apple bekannten netten Dinge wie die sich automatisch an die Umgebungshelligkeit anpassende Tastaturbeleuchtung haben wieder einmal Gesellschaft bekommen: Die Stromversorgung erfolgt nicht mehr über einen Stecker, der mehr oder weniger fest sitzt, sondern über eine Magnetverbindung namens MagSafe. Dadurch fällt nun einerseits nicht mehr der Rechner, wenn ein eiliger Zeitgenosse sich im Kabel verfängt, andererseits trifft dieses auch von ganz alleine die Kontakte, wenn man es nur etwa zwei Zentimeter davor hinhält. Die Rechenleistung erbringt der Intel-Core-Duo-Prozessor (mit angepasstem Intel-Chipsatz) mit zwei Kernen an einem gemeinsamen Cache von 2 MB, der auf beide intelligent je nach Bedarf aufgeteilt wird. Der Frontside-Bus ist mit 667 MHz getaktet und kann auf bis zu 2 GB DDR2-SDRAM-Speicher zugreifen.

Das neue 15,4-Zoll-LCD-Breitbild-Display mit seiner Auflösung von 1440 x 900 Pixel ist mit 300 cd/m2 um 67 Prozent heller als sein Vorgänger und genauso hell wie ein Apple-Cinema-Display. Serienmäßig wird das MacBook Pro mit der ATI Mobility Radeon X1600 PCI Express ausgeliefert, die über 128 MB bzw. 256 MB GDDR3-Grafikspeicher verfügt. Externe Displays können über den DVI-Ausgang betrieben werden, über Dual-Link sogar das große 30-Zoll-Cinema-HD-Display. Vorhanden sind Gigabit Ethernet, zwei mal USB 2.0, ein FireWire-400-Anschluss (kein FireWire 800 mehr!) Bluetooth 2.0+EDR (Enhanced Data Rate), ein ExpressCard/34-Erweiterungsslot, Audio I/O analog und digital, AirPort Extreme (max. 54 MB/s) WLAN sowie der Einfach-Layer-DVD-Brenner SuperDrive.
Software: Das aktuelle Mac OS X v10.4.4 »Tiger« ist an die Intel-Hardware angepasst. Safari, Mail, iCal, iChat AV, Front Row und Photo Booth existieren nun als Universal Binaries, also in nativen Versionen für Intel- und IBM-Power-Prozessoren. Dies ist ebenso bei dem neuen iLife ´06 mit dem hinzu gekommenen iWeb der Fall. Noch nicht angepasste Software kann mittels des Emulators Rosetta betrieben werden, der allerdings den Vorsprung der Intel-Hardware gegenüber den G5 wieder auffrisst (z.B. bei Photoshop). Apples Profi-Software wie z.B. Final Cut Pro soll in den nächsten Monaten kommen. Dort funktioniert die Emulation nicht, weil die Software sich automatisch an die vorhandene Hardwareleistung anpassen will und mit Rosetta nicht klar kommt. Abhilfe ist hier für Februar/März angekündigt.
Das MacBook Pro mit 1,67 GHz kostet 2 099 Euro inkl. MwSt., die mit 1,83 GHz nur wenig höher getaktete zweite Version mit 1 GB statt 512 MB RAM und 100-GB- statt 80-GB-Platte 2 599 Euro inkl. MwSt. Die iMacs sollen durchschnittlich etwa doppelt so schnell sein wie ihre G5-Vorgänger. Interessant ist, dass auch sie nun über den erweiterten Desktop verfügen und per Mini-DVI-Ausgang ein 23'-Cinema-Display zusätzlich bedienen können. Als 17'-Version mit 1,83 GHz kostet der iMac mit Core Duo 1349 Euro, in der 20'-Zoll version mit 2 GHz 1749 Euro inkl. MwSt. www.apple.de



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