Technologie und Medienrealisation in Film und Video
Neue Produkte    Ausgabe 01-02/06

Sony Cyber-shot R1

Sony hat seine neue digitale 10,3-Megapixel-Bridge-Kamera mit einem sehr interessanten Objektiv ausgestattet: Das fest eingebaute Vario Sonnar T* von Carl Zeiss weist einen äquivalenten KB-Brennweitenbereich von 24 bis 120 mm bei einer Lichtstärke von F2,8-4,8 auf.

Sony Cyber-shot R1

Sony Cyber-shot R1


Mit optionalen Weitwinkel- bzw. Tele-Konvertern kann der Beginn des Brennweitenbereiches auf 20 mm bzw. sein Ende auf 204 mm erweitert werden, ohne dass der Sensor bei einem Objektivwechsel eventuell verschmutzt wird. Die T*-Vergütung kennt man in unserer Branche von den Zeiss DigiPrimes. Selbst im Weitwinkel-Bereich weist das Objektiv für diese Preisklasse ungewöhnlich geringe Verzerrungen bzw. chromatische Aberrationen sowie Kontrast- und Auflösungsverluste am Bildrand auf. Es ist speziell auf den CMOS-Sensor der R1 abgestimmt, der als erster in einer Bridge-Kamera eine Größe von 21,5 x 14,4 mm bietet. Das bedeutet trotz der hohen Auflösung von 10,3 Megapixel eine gute Lichtempfindlichkeit und Rauschfreiheit, wie man sie bisher nur bei den besseren digitalen Spiegelreflex-Kameras kannte.

Der große Unterschied zu diesen liegt im Sucher: bei der R1 arbeitet er elektronisch, bietet ein etwas kleineres Bild und die Kamera benötigt durch ihn etwas mehr Strom. Dafür gibt es weder mechanische Erschütterungen noch anfällige bewegliche Teile. Auch signalisiert die Kamera nicht lautstark, wann auf den Auslöser gedrückt wurde. Das robuste und widerstandsfähige Gehäuse bietet viele über Tasten direkt anwählbare Funktionen. Das 2-Zoll-Display (5,1 cm) mit seinen 134 000 Pixel, lässt sich aufklappen und drehen und kann somit auch jedem Betrachtungswinkel angepasst werden. Im Wiedergabemodus ist ein Live-Histogramm oder ein Farb-Histogramm einstellbar. Bei sehr hellem Umgebungslicht kann der hochauflösende, elektronische Farb-Sucher (235 000 Pixel) eingesetzt werden. Er schaltet sich automatisch ein, sobald sich der Fotograf ihm nähert (wahlweise abschaltbar). Wie beim LCD hat der Fotograf auch über den Sucher alle Informationen auf einen Blick verfügbar. Werden höhere Lichtempfindlichkeiten benötigt (bis ISO 3200) um Verwackelungen zu vermeiden, wird eine spezielle Rauschreduzierung (Clear RAW NR) eingesetzt. Zu den umfangreichen manuellen Einstellungsmöglichkeiten der R1 zählen u.a. bei Bedarf auch Blende, Verschlusszeit und Schärfe. Die Verschlusszeiten können zwischen 1/3200 und 30 Sekunden ausgewählt werden, im »Bulb-Modus« bis zu drei Minuten. Bis zu 500 Aufnahmen sind mit einer Akkuladung möglich. Die Bilder können wahlweise auf einem Memory Stick (PRO) oder auf MicroDrive- bzw. CompactFlash-Karten gespeichert werden, entweder im JPEG- oder RAW-Format. Der ursprüngliche UVP lag bei 950 Euro, im Internet finden sich bereits Angebote etwa 200 Euro darunter. www.sony.de



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