Technologie und Medienrealisation in Film und Video
Neue Produkte    Ausgabe 04/10

Apple iPad

Als ein magisches und revolutionäres Gerät für das Surfen im Web, Lesen und Senden von E-Mails, Genießen von Bildern, Betrachten von Videos, Musikhören, Spielen, Lesen von E-Books und vielem mehr hat Steve Jobs das neue iPad angekündigt. Nun ja, man kennt Steve mittlerweile.

Apple iPad

Apple iPad


Das etwa Din-A4 große, 13,4 mm dünne und etwa 680 g leichte Gerät verfügt über ein 9,7'-IPS-Multi-Touch-Display (In Plane Switching) mit LED-Hintergrundbeleuchtung und einem maximalen Betrachtungswinkel von 178 Grad. Die Auflösung liegt bei 1024 x 768 Pixel. Die intelligente Soft-Tastatur, erstmals mit dem iPhone eingeführt, macht sich das größere Display zunutze, um eine Tastatur im Maßstab von nahezu 1:1 darzustellen. Wer wirklich schnell schreiben will, kann per iPad Keyboard Dock eine traditionelle Tastatur in Normalgröße verbinden. Das iPad wird von einem ARM-Prozessor namens A4 der Firma P. A. Semi angetrieben, die Apple 2008 gekauft hat. Das System on a Chip arbeitet mit Flash-Speicher, der in iPad-Varianten mit 16, 32 und 64 GB angeboten wird und ist auf einen möglichst geringen Stromverbrauch getrimmt. Mit halber Helligkeit soll der Akku mit 25 Wh Kapazität einen Betrieb von etwa 10 Stunden ermöglichen. U.a. durch den Einsatz der Adaptive Charging Technologie ist er darauf ausgelegt, bis zu 80 Prozent oder mehr seiner ursprünglichen Kapazität über eine Lebensdauer von bis zu 1000 Ladevorgängen zu bewahren.

In der Grundausstattung sind 12 Multi-Touch-Anwendungen vorhanden, die sowohl die Hoch- als auch Querformat-Ansicht unterstützen, je nach der Richtung, in die der Nutzer das iPad dreht. Fast alle der über 140 000 Anwendungen aus dem App Store sollen laufen, auch jene, die man bereits für iPhone und iPod touch gekauft hat. Für 9,99 USD zusätzlich gibt es ebenfalls eine neue Version von iWork für iPad, die speziell für Multi-Touch entwickelt wurde – mit Pages, Keynote und Numbers. Die neue iBooks App für iPad beinhaltet den neuen iBookstore. Es wird interessant, wie sich dieser entwickelt – besonders, ob und wie er die Bezahlungsmoral gegenüber Inhalten im Internet und auch die Gewohnheiten gegenüber gedruckten Büchern und Zeitschriften verändern kann. Der iBookstore wird laut Apple Bücher von großen wie auch unabhängigen Verlagen führen.

Das iPad synchronisiert wie das iPhone und der iPod touch mit iTunes am Mac oder PC mittels des standardmäßigen 30-Pin-auf-USB-Kabels. Neben den verschiedenen Speicherausstattungen gibt es zwei grundlegende Varianten – eine mit WLAN (802.11n) und eine sowohl mit WLAN als auch 3 G (HSDPA mit theoretisch bis zu 7,2 Mbit/s), letzteres allerdings nicht zum Telefonieren, sondern nur für den Datentransfer. Die Ortungsfunktionen können auf Wi-Fi, einem digitalen Kompass, bei 3G-Modellen zusätzlich mit Assisted GPS und Funknetzunterstützung arbeiten. Per USB bzw. einen SD-Adapter können Daten von Kameras übertragen werden. Eingebaut sind auch ein Beschleunigungs- und ein Umgebungslichtsensor.

Ein Gimmick? Steve Palmer hat sich im Gegensatz zum Erscheinen des iPhones ziemlich ruhig verhalten. Denn damals hatte er wie so viele Andere das Potenzial von iTunes (mit seinen jetzt schon mehr als 10 Milliarden Musikdownloads) und des App-Shops als Rückenwind für das iPhone unterschätzt. Interessant eigentlich, hat doch der PC und damit Windows durch das System der weltweit verteilten Entwicklergemeinde erst seinen Aufschwung erhalten. Und genau hier liegt trotz aller Hardware-Beschränkungen der Vorteil dieses Tablett-Macs. Wie beim iPhone wird es in der Vielzahl der apps auch hier für unsere Branche immer wieder interessante und nützliche Programme geben. Möglichkeiten gibt es nicht zuletzt durch das SDK viele. Und vielleicht war das iPhone als Wiedergabefläche für die Filme auf iTunes den Leuten doch zu klein. Die Preise beginnen bei 499 USD und reichen bis 829 USD. www.apple.de



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