Technologie und Medienrealisation in Film und Video
Neue Produkte    Ausgabe 04/14

PowerShot G1 X Mark II

Wie bei der Vorgängerin sorgt ein großer 1,5-Zoll-CMOS-Sensor für die hohe Leistungsstärke der PowerShot G1 X Mark II. Sein Oberflächenbereich ist mehr als doppelt so groß wie der konventioneller 1,0-Zoll-Typ-Sensoren in vergleichbaren Modellen.


Ähnlich wie bei APS-C Sensoren in DSLR-Kameras ermöglicht er das Fotografieren mit geringerer Schärfentiefe. Waren es bei der G1X noch 14 Megapixel, wird der neue Sensor der MK II so ausgelesen, dass trotz unterschiedlicher Seitenverhältnisse der Objektivkreis gleich groß bleibt. Im Standard-Seitenverhältnis 3:2 ergibt dies 12,8 Megapixel, im Verhältnis 4:3 sind es 13,1 Megapixel ohne Änderung der effektiven Brennweite.

Canon zielt hier wieder mit größeren Pixel in Richtung höherer Lichtempfindlichkeit sowie geringerem Bildrauschen und größerem Dynamikumfang. Sehr interessant ist das neue Objektiv mit seinem Brennweitenbereich von 24-120 mm (28-112 bei der G1X) und Blende F2,0-F3,9 (F2,8-F5,8) mit Fünf-Achsen-Bildstabilisierung und einer Iris mit neun Lamellen. Bei der G1X störte die relativ lange minimale Objektdistanz durchaus - hier kommt man im Makro-Modus bis auf 5cm an das Objekt heran. Der Modus Manual Focus Peaking unterstützt Makro- oder Porträtaufnahmen, wohl auch das Objektiv der Mark II mit den beiden konfigurierbaren Bedienringen - die manuelle Einstellung der Schärfe über das Menü-Rad bei der G1X schrie eigentlich nach einem Hack. Nicht stufenlos arbeitet der Ring für Zoom, Blende und Verschlusszeit, der stufenlose Ring kann zur Feinanpassung bei der manuellen Fokussierung nach einer automatischen Scharfstellung verwendet werden. Das optimierte AiAF-System arbeitet nun mit 31 AF-Messfeldern, im Vergleich zur PowerShot G1X mit neun AF-Messfeldern.

Die Bildwiedergabe auf dem 7,5 Zentimeter (3,0 Zoll) großen kapazitiven, schwenkbaren LCD-Touchscreen erfolgt im sRGB-Spektrum. Auch wenn er in dieser Hinsicht besser als der Vorgänger ist, mit der optischen Beurteilung, ob im 14-Bit-RAW, dem großen Vorteil dieser Kompakt-Kamera, etwas tatsächlich nicht mehr im Bild vorhanden ist, wird man wohl auch hier erst am Computermonitor erfahren. Wer im Sonnenlicht nicht mit dem LCD glücklich wird, muss zum optional erhältlichen (schwenkbaren) elektronischen Sucher EVF-DC1 greifen. Der aktuelle Bildprozessor DIGIC 6, bis zu 2,4 Mal schneller als der DIGIC 5 der G1X, verbessert u.a. das Ansprechverhalten der Kamera. So der Movie-Modus bei Full-HD bis zu 30p anstatt 24p, auch als i-Frame, jedoch nicht RAW. Bilder können über das neu vorhandene WLAN verschickt und die Kamera darüber und über NFC ferngesteuert werden. Der Preis ohne Sucher von 849 Euro ohne Sucher wird sich wohl nach Auslieferung ab Mai noch darunter einpendeln. www.canon.de



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