Technologie und Medienrealisation in Film und Video
PORTRAIT | CHARACTER DEVELOPMENT    Ausgabe 12/05

Character mit Seele

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20 Jahre ist Harald Siepermann nun im internationalen Illustrations-Geschäft erfolgreich und gefragt. Der Character-Designer zählt mittlerweile zu den »alten Hasen« in der Branche. Soweit es seine stets sehr dichte Auftragslage zuließ, war er als Gast-Dozent an Film- und Kunsthochschulen tätig. Im März 2006 wird erstmals der von ihm entwickelte und geleitete Master-Studiengang »Character Design & Development« an der German Film School for digital production starten. Henry Steinhau berichtet.t der Anriss für den Bericht

Character mit Seele

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Er gehört zu einer Gruppe von Filmschaffenden, deren Name in der Regel kaum bekannt ist und die auch schwer zu finden sind. Anders als Kameramänner, deren Stellenwert und Bekanntheit sich in den letzten Jahrzehnten deutlich veränderte, führen die Illustratoren, Zeichner und Animationskünstler eher ein Schattendasein. Sie arbeiten praktisch im Verborgenen - obwohl ihre künstlerische Leistung und ihr Anteil an einer (Animations-)Filmproduktion mindestens genau so hoch einzuschätzen ist, wie die des Kameramannes bei Realfilmen. Doch allein um die Besten und Etabliertesten ihrer Zunft nicht nur zu kennen, sondern auch zuzuordnen, muss man schon aus dem Animations-Genre kommen, oder zumindest bei Film-Abspännen ganz genau hinschauen.
Wer wenigstens eines davon für sich in Anspruch nehmen kann, dem dürfte Harald Siepermann längst ein Begriff sein. Als ebenso renommierter wie profilierter Character- und Animation-Designer für Kino, Fernsehen und mehr, beispielsweise Computerspiele. Letzteres ist übrigens weder ein Unikum für Illustratoren oder andere (Animations-)Filmschaffende, noch ist es unerklärlich. Schließlich setzt die weltweite Computerspielbranche mittlerweile jährlich über 10 Mrd. USD um - und seit drei Jahren stets deutlich mehr als die Filmindustrie. Tendenz: steigend. Aber, was macht das schon, wenn Film- und Spiele-Studios eng miteinander verwoben sind und ein nicht ungewichtiger Teil der (erfolgreichen) Computerspiele direkte Adaptionen erfolgreicher Spielfilme sind? Zum Beispiel »Harry Potter«. Für die Playstation-Spiel-Umsetzung des Filme zu den Weltbestsellern schuf Siepermann die Vorlagen. Und auch für die auf Massenmärkten reüssierenden Zeichnungen und Character-Entwicklungen von »Winnetoons«, »Die Schneekönigin« oder für Comics und Bildgeschichten, wie den legendären Igel »Mecki« in der Zeitschrift »Hörzu«, war Siepermann als Zeichner tätig.


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