Technologie und Medienrealisation in Film und Video





DIE BRÜCKE | PRODUKTIONSBERICHT    Ausgabe 10/08

Pazifismus-Plädoyer zur Primetime

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ProSieben hat die Neuverfilmung von Bernhard Wickis Klassiker »Die Brücke« in Auftrag gegeben. Sonja M. Schultz sprach mit Regisseur Wolfgang Panzer und DoP Edwin Horak über die Dreharbeiten in Lettland.

Pazifismus-Plädoyer zur Primetime

Pazifismus-Plädoyer zur Primetime

Während der 1950er Jahre dominierten zwei Genres die Leinwände des Wirtschaftswunder-Deutschlands: der Heimatfilm und der Militärfilm. Das westdeutsche Kriegskino beschränkte sich meist auf verharmlosende Darstellungen der Kampfhandlungen, erzählte Geschichten von Landser-Solidarität und Heldentum. 1959 erschien ein Werk, das mit diesen konventionellen Kriegsbildern brach: »Die Brücke« von Bernhard Wicki nach dem Roman von Gregor Dorfmeister gilt bis heute als eindrücklicher Antikriegsfilm. »Der Film ist seinerzeit eingeschlagen wie eine Bombe,« erinnert sich Edwin Horak, der »Die Brücke« in seiner Jugend im Kino sah. Wicki zeigte den sinnlosen Kampf einer Gruppe von Jungen am Ende des Zweiten Weltkrieges. Die zum letzten Aufgebot des »Volkssturm« eingezogenen 16-jährigen glauben, durch das Verteidigen einer strategisch unwichtigen Brücke gegen die anrückenden Amerikaner, wertvollen Dienst für Hitler und das Vaterland zu leisten. Nur einer der Jungen wird den Kampf überleben. Wicki inszenierte das Sterben und die Angst der jugendlichen Soldaten in realistischen Details auf Schwarz-Weiß-Material.


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Ausgabe
Oktober / November 2019

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In der PP Oktober-November Ausgabe gibt’s
das zweite von drei Schneider-Kreuznach Advertorials.

Wer aufmerksam liest, kann die Fragen im Februar Gewinnspiel beantworten. Viel Glück!