Technologie und Medienrealisation in Film und Video





RECHT | FILM & FERNSEHEN    Ausgabe 10/10

Streit um Dr. Hope

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Hope Bridges Adams Lehmann (1855 – 1916) schloss als erste Frau in Deutschland das Medizinstudium ab. In der Praxis ihres Mannes arbeitete sie ab 1886 als Ärztin und Gynäkologin. Mit dem Leben dieser außergewöhnlichen Frau beschäftigt sich die Historikerin Marita Krauss seit langem. Über ihren Streit mit Hofmann & Voges über deren TV-Movie berichtet RA Dr. Heidrun Huber.

Streit um Dr. Hope

Streit um Dr. Hope


Die Professorin für bayerische und schwäbische Landesgeschichte in Augsburg ist Autorin mehrerer Veröffentlichungen, darunter einer Biografie über die emanzipierte Ärztin »Dr. Hope«. Die Geschichte genau dieser Frau wurde von der Münchner Produktionsfirma Hofmann & Voges für das ZDF als TV-Movie realisiert. Zunächst war die Wissenschaftlerin von der Produktionsfirma als Beraterin vorgesehen.

Man konnte sich jedoch nicht über die Konditionen eines solchen Vertrages einigen. In der Folgezeit warf Marita Krauss den Drehbuchautoren vor, sich an ihrer Biografie über die Ärztin unzulässigerweise bedient zu haben. Der Fall landete vor dem Landgericht München (Aktenzeichen 7 O 3422/10). Frau Krauss ist nicht die erste Autorin, die sich dagegen wehrt, dass Inhalte aus ihrem biografischen Werk im Rahmen der Produktion eines Filmes übernommen werden. Schon mehrfach waren solche Fälle Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen.


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