Technologie und Medienrealisation in Film und Video
CINEFLIGHT | DIENSTLEISTER    Ausgabe 04/12

Tief im Norden

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Natürlich kann man auch im Westen mit der Heli-Dienstleistungsfirma Cineflight für Filmaufnahmen tief fliegen. Ruodlieb Neubauer hat mit Gründer Jan-Patrick Nüske über die Tochter der CityCopter gesprochen, die in der Nähe von Hamburg beheimatet ist.

 

Die Cineflight fliegt klimaneutral. Landet man auf der Homepage www.cineflight.de, ist dies die erste Information, die dem interessierten Besucher ins Auge springt. Das bedeutet, dass der CO2-Ausstoß der Hubschrauber – über den Verbrauch pro Minute berechnet – von Cineflight mit Klima-Zertifikaten über den WWF-Goldstandard kompensiert wird. Und zwar grundsätzlich, wie Firmenchef Jan-Patrick Nüske betont – ohne dass dies dem Kunden extra in Rechnung gestellt wird. Mit dem Geld werden weltweit Projekte gefördert, die eine CO2-freie Energiegewinnung anbieten. Was bei den Energieversorgern zwangsweise geschieht, wird bei großen Airlines noch freiwillig angeboten. »Im Hubschraubersektor ist dies allerdings ziemlich außer­gewöhnlich. Genauer gesagt, sind wir die Ersten und derzeit Einzigen«, meint Nüske.

Die Firma Cineflight, die er zusammen mit Christoph von Graevemeyer führt, startete ziemlich genau vor einem Jahr, im Februar 2011. Angeboten werden drei Helikoptertypen: Der Eurocopter AS355, ein Robinson R-44 und ein kleiner R-22 für einfachste Filmflüge. Alle drei Maschinen gehören Cineflight bzw. der Mutterfirma CityCopter, ein vierter Heli, der Bell 206 Jet-Ranger mit Nosemount, soll im März ausgeliefert werden. Jan-Patrick Nüske fliegt natürlich auch selbst: »Sonst macht man so etwas nicht«, meint er. Gepackt hat ihn die Fliegerei schon vor längerer Zeit. Pilot ist er seit 1989.

Das Haupteinsatzgebiet der Komplettpakete von Cineflight entspricht der Reichweite der Hubschrauber, also in etwa bis 500 km Entfernung von Hamburg aus. Bzw. eigentlich vom in der Nähe gelegenen kleinen Flugplatz Uetersen in Heist aus. Denn dort haben ­Cineflight und CityCopter ihren Hauptsitz.

Eigentlich wollte Jan-Patrick Nüske einmal Kameramann werden. Am Set einiger Folgen der Schwarzwaldklinik im Studio Hamburg wurde er sich allerdings bewusst, dass es ihm doch mehr Spaß machte, Jets zu fliegen. Was er dann auch längere Zeit tat. Vor vier Jahren gründete er neben der Vermittlung von Jets die Hubschrauberfirma CityCopter. Die 2011 gestartete ­Cineflight ist praktisch die auf Filmflüge spezialisierte Fachabteilung der CityCopter. Denn nicht nur in der Werbung oder der Doku-Produktion, sondern auch in technischen Bereichen wird der Helikopter als Plattform für HD-Kameras benötigt. So lassen sich Gemeinsamkeiten nutzen, auch wenn die Cineflight rein für Dienstleistungen in der Film- und Fernseh-Branche ­zuständig ist.


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