Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Alexa Mini LF | Kamera-Technik    Ausgabe 04-05/19

ARRIs kleine Große

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Ein Jahr nach der Alexa LF bringt ARRI mit der Alexa Mini LF die Großformat-Version der Alexa Mini als Ergänzung seines Large-Format-Systems auf den Markt. Ruodlieb Neubauer sprach mit Stephan Schenk, Geschäftsführer der ARRI Cine Technik und verantwortlich für den Geschäftsbereich Camera Systems.

Stephan Schenk, Geschäftsführer der ARRI Cine Technik, mit ARRIs LF-System

Stephan Schenk, Geschäftsführer der ARRI Cine Technik, mit ARRIs LF-System

 

»Nach dem unglaublichen Erfolg der Alexa Mini und der – in ihrem Bereich ebenfalls erfolgreichen – Alexa 65 war es für uns nahe­liegend, eine Fullframe-Kamera zu bauen. Natürlich wollten wir nach dem Volltreffer mit der Alexa Mini auch einen ähnlichen Formfaktor haben«, erklärt Stephan Schenk. 

Während der Entwicklung des Großformat-Systems war bald absehbar, dass verschiedenste Limitierungen bei der erreichbaren Bildrate zusammenwirken würden – mit steigender Bildrate wachsen Stromverbrauch und Wärmeentwicklung, sowohl am Sensor, im Processing, als auch bei der Speicherung. Wärme, die aus der Kamera geführt werden muss, und das möglichst leise.

» Wir haben uns entschieden, zuerst eine komplette Kamera zu entwickeln, die auch hohe Bildraten jenseits von 100 fps bei unkomprimiertem Raw leisten kann, was z.B. in Werbeproduktionen oft benötigt wird.« Die Alexa LF nimmt mit bis zu 150 fps (in 2,39:1 Arriraw 4,5K) auf, bei Open Gate 4,5K Arriraw bis 90 fps. »Die Kunden haben gleich vom ersten Tag an nach einer Mini-Version gefragt. Wir sind damit offen umgegangen und haben ihnen gesagt, dass wir daran arbeiten. Meiner Ansicht nach wird die Alexa Mini LF auf sehr vielfältige Art und Weise eingesetzt werden. Die erste ist die Kombination mit der Alexa LF, bei Produktionen, die über 60 fps hinausgehen. 
Eigentlich ist dies dieselbe Paarung, wie es sie auch heute noch mit der Arriflex 435 und der Arricam gibt. Wer die hohen Bildraten nicht benötigt, hat mit der Alexa Mini LF eine perfekte Kamera.«

Auch bei der Alexa Mini LF, betont Stephan Schenk, sei nicht die Auflösung das Wichtigste, sondern die »best overall image quality«, also die Bildqualität über alle Parameter hinweg. »Da­neben stehen auch schon seit vielen Jahren die ›best overall production cost‹. Es kommt eben nicht darauf an, die billigste Kamera zu haben, sondern diejenige, welche die besten Produk­tionskosten liefert – von der Miete, bis hin zu der Arbeit, die man in der Postproduction investieren muss, um zum finalen Bild zu kommen. Dies habe ich auch schon bei der Alexa LF betont, weil es dabei eben nicht um die Erfüllung der 4K-­Anforderungen von Netflix ging, sondern um das Format.«


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