Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Nordische Ski-WM 2019 | Produktionsbericht    Ausgabe 04-05/19

Nordische Kamera-Fahrten

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Nach 1985 war die FIS mit der 52. Nordischen Ski-WM in diesem Jahr wieder in Seefeld zu Gast. Für eine beträchtliche Zahl der vom ORF eingesetzten Spezialkameras zeichnete PMT verantwortlich. Ruodlieb Neubauer hat mit PMT-Projektleiter Udo Schmitz gesprochen.

 

Schon die Zahl vor dem Namen deutet darauf hin, dass man es mit einer der ganz großen Traditions-Sport-Veranstaltungen zu tun hat. Wie viel Tradition, wird erst klar, wenn man etwas in die Geschichte zurückgeht: dann landet man bei den Olympischen Winterspielen in Chamonix von 1924! Selbst wenn diese erst 1965 von der FIS offiziell zu den ersten Nordischen Ski-Weltmeisterschaften erklärt wurden, ist dies beeindruckend – besonders, wenn man an die, in den letzten Jahren explosionsartig gewachsene, Zahl verschiedenartigster Sport-Events denkt, die im Privatfernsehen und über das Internet verbreitet werden. 

Bis zu den Olympischen Winterspielen 1980 waren Olympiasieger gleichzeitig auch Weltmeister, ausgenommen in der nordischen Kombination. Heute findet die Nordische Ski-WM in ungeraden Jahren statt, um nicht mit Olympischen Winterspielen zu kollidieren. 

Auch für den ORF stellte die Nordische Ski-WM ein TV-Event der ganz großen Kategorie dar: über 60 Stunden berichtete man insgesamt live aus Innsbruck und Seefeld, an den Schauplätzen Langlauf Seefeld, Skisprung Seefeld, Innsbruck Bergisel, Medal Plaza Seefeld und IBC Seefeld standen fünf Ü-Wagen zur Verfügung. Bei den Langlaufwettbewerben hatte Regisseur Michael Kögler bis zu 75 Kameras im Einsatz, darunter acht Super-Slomos, sieben Funkkameras, vier Steadicams (davon zwei auf Quads montiert), eine 870 m lange Seilkamera, neun Kamera­kräne, zwei Schienenkameras, eine 20 m hohe Viewcam, zwei Drohnen sowie einen 19 m langen Zeppelin. Für das Springen am Bergisel hatte Regisseur Werner Mitterer 27 Kameras zur Ver­fügung, bei den Sprung-Wettbewerben in Seefeld waren es 24 Kameras. Und bei den Sieger­ehrungen an der Medal Plaza waren es nochmals elf Kameras. Bei allen Sprung-Wettbewerben gab es zwei besondere zusätzlich: die »fliegenden Experten« Andreas Goldberger und Martin Koch gingen mit Körperkameras über die Bakken. 

Als Sprechstellen für die Steadicams, für die Hand­kameras im Start- und Zielbereich, für die Redakteure usw. wurden an die 150 Boleros, Drahtlos-Intercom-Systeme von Riedel, eingesetzt.


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