Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Grass Valley Creative Grading | Broadcast-Technik    Ausgabe 06/19

Creative Grading im Broadcast

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Seit Grass Valley Live-Kameras herstellt, wurde die Bedienung immer wieder kontinuierlich verbessert. Mit Creative Grading macht man jedoch zum ersten Mal einen großen Sprung nach vorwärts. Klaus Weber von Grass Valley hat Ruodlieb Neubauer das System näher gebracht.

 

Das Highlight am NAB-Messestand von Grass Valley war das neue Konzept für Creative Grading: Im Broadcast-Bereich hat sich das bis heute übliche Shading in den letzten 40 Jahren nicht grundlegend geändert. Eine Bedieneinheit steuert verschiedene Parameter an der Kamera, die in der Regel dem Signalfluss darin folgen. Optische Filter, Blende, gefolgt von Einstellungen für die Bildröhre bzw. den Sensor. Flair, Gain oder Shading korrigiert die verschiedenen Stufen – selbst heute, wo man es nicht mehr mit einem Signalfluss in diesem Sinne, über analoge Verstärker, zu tun hat. Auch die Bediengeräte repräsentieren diesen Signalfluss. Es gibt Tasten für Flair, für Gamma oder für den Schwarzwert. 

Bei den letzten Röhrenkameras z.B. hat man jedoch meist technische Fehler korrigiert – z.B. die Temperaturdrift, oder Unterschiede von analogen Verstärkern. Als Bildingenieur versuchte man immer, die Fehler einzufangen, gegen die Mängel der Technik zu kämpfen. Dazwischen stellte man sich im Live-Betrieb hauptsächlich mit Blende und Farbkorrektur (RGB-Weißbalance) auf die Lichtsituationen ein.

Heutige volldigitale CMOS-Kameras weisen für die Nutzer keine Temperaturdrift mehr auf. Geblieben ist die Anpassung an das Szenenlicht per Blende und Farbe. Das Ziel ist jedoch nicht mehr ein neutrales Bild, das etwa per Farbkarte überprüft wird, sondern Bühnen- bzw. Showlicht sollen im gleichen Look herüberkommen – oder besser. Es kommt durchaus vor, dass das Licht im Studio ganz anders aussieht als das Ziel am Monitor. Ein guter Bildingenieur weiß, wie er diese Anforderungen, die womöglich mit anderen Insider-Vokabeln beschrieben werden, an die vorhandenen Einstellungsparameter überträgt.


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Ausgabe
Oktober / November 2019

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