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PRODUKTIONSBERICHT | FILMMUSIK    Ausgabe 01-02/05

Vom Archiv zur Maßkomposition

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Am 23. Dezember startete bei U.I.P. »Der SpongeBob - Schwammkopf Film«,die Kinoausgabe zur in den USA überaus erfolgreichen TV-Serie. RuodliebNeubauer sprach mit Gregor Friedrich Narholz, der die Musik zum Filmkomponierte.

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Gregor Friedrich Narholz wurde vor 35 Jahren in München geboren,aufgewachsen ist er im österreichischen Altmünster bei Gmunden. ZuHause erhielt er bereits ab dem Alter von vier Jahren Klavierstundenvon seinem Vater, dem Komponisten Gerhard Narholz. Einige musikalischeExerzitien später, nach dem Abschluss in klassischer Komposition undDirigieren am Richard-Strauss-Konservatorium in München, folgte u.a.ein Meisterkurs in Filmmusik bei Ennio Morricone in Basel. 1994 ging ernach Los Angeles und schloss das Graduate-Program der USC »Kompositionfür Kinofilm und TV« ab, 1995 gewann er einen BMI Music Award.
Seine Credit-Liste umfasst heute bereits die Filmmusiken von Animationüber Action zu Krimi, dramatische und Horror-Kurzfilme sowie über 40Dokumentarfilme. Seit 1992 hat er über 600 Kompositionen fürProduktionsmusik geschrieben und produziert, die bei Sonotonerschienen, und für Filme, Promos, Trailer, Werbung,Nachrichtensendungen, Sitcoms, Specials und Serien von Showtime, HBO,USA Network, ABC, NBC, CBS, Fox, Disney Channel und Nickelodeonlizensiert wurden.
Wie kam der Auftrag für SpongeBob zustande? SpongeBob ist eigentlicheine Fernsehserie, die dem US-Sender Nickelodeon heute jede Woche eineQuote von etwa 60 Mio. Zusehern beschert. SpongeBob-Erfinder,-Regisseur bzw. -Produzent Stephen Hillenburg, der Leiter desSound-Designs Emmy-Preisträger Jeff Hutchins, der für die»SpongeBob«-Serie vier Jahre in Folge mit dem Golden Reel Award in derKategorie »Bestes Sound-Editing in TV-Animation« ausgezeichnet wurde,und Music-Editor Nick Carr (neben einem Emmy drei Golden Reel Awards inFolge für SpongeBob) hatten sich von Beginn an dazu entschlossen,Library-Music, also keine exklusiv produzierte Musik, zu verwenden. Undsehr oft kamen dabei Stücke von Gregor Friedrich Narholz aus demSonoton-Archiv zum Zuge. Diese entwickelten sich im Laufe der Jahre zueiner Art von Themen-Motiven und kehrten immer wieder: »Dadurch wurdensie mit meiner Musik vertraut und wollten diese auch für den Filmhaben, weil bewusst die Serie ins Kino gebracht werden sollte.


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