Technologie und Medienrealisation in Film und Video





REPORT | PRODUKTION    Ausgabe 09/05

Sauber-Welle

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Schleichwerbung bzw. Product Placement ist auf dem besten Wege, dasThema des größten Skandals des Jahres 2005 in der Broadcast-Produktionzu werden. Wilfried Urbe hat sich umgehört, wie man die Realität in derBranche sieht.

Sauber-Welle

Sauber-Welle

Ein Viertel aller TV- Werbespendings für das Cable-TV hat der größteWerber in den USA, Proctor & Gamble, in den Bereich ProductPlacement umgeleitet«, weiß Hubertus Meyer Burkhardt von derProSiebenSat.1 Media AG. Auch Ford mischt kräftig in diesem Bereichmit, finanziert beispielsweise ganze Serien, in denen dann zum Beispielnur Fahrzeuge des Automobilkonzerns erscheinen. Ein ganz neuer Trend:Wird ein bestimmtes Produkt in einer laufenden Sendung eingeblendet,erscheint parallel in einem Laufband die entsprechende Telefonnummer,unter der es weitere Informationen gibt oder die Ware direkt geordertwerden kann.
»Allein in diesem Jahr haben sich die Placements in den VereinigtenStaaten verdoppelt«, sagt Programmhändler Jan Tibursky. Wie viel Geldtatsächlich in diesen Bereich fließt, bleibt geheim. Muss es auch - ausSicht der Produzenten, denn die kassieren, während die Sender leerausgehen. Und so besteht kein Interesse daran, dass die Zahlen offenbarwerden. Auch die Wirkung ist noch nicht messbar. Aber das wird sichbald ändern. Eigens für Product Placement lässt die Werbewirtschaftjenseits des großen Teichs ein Instrument entwickeln, um die Wirkungnachzuweisen.
Was in den Vereinigten Staaten erlaubt ist, bleibt bei uns allerdingsals »Schleichwerbung« streng verboten. Das ärgert nicht nur denGeschäftsführer von Spin TV, Thomas Luzar, der besonders»Special-Interest«-Formate, etwa für »TV Gusto«, produziert und desÖfteren Beanstandungen erlebt: »Ein amerikanischer Produzent erzieltmit Product Placement große Vorteile und bietet Werbetreibenden eininteressantes Zusatzangebot, handeln deutsche Produzenten so, werdensie bestraft.«


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