Technologie und Medienrealisation in Film und Video





INTERVIEW | ANIMATION    Ausgabe 05/07

Disney-Urgestein aus D

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Mittlerweile ist der Animator Andreas Deja ein Walt-Disney-Veteran und der bekannteste Deutsche, der trotz aller Zeichentrick-Wirren beim Major noch fest im Sattel sitzt. Die Annie-Jury überreichte Deja nun für seine Verdienste um den Trickfilm bei der diesjährigen Preisverleihung den Windsor-McCay-Award. Jürgen Keuneke sprach mit ihm für die PP.

Disney-Urgestein aus D

Disney-Urgestein aus D

Andreas Deja ist der einzige Disney-2D-Trickfilmer, der im Laufe der letzten 26 Jahre weltweit in allen Disney-Studios gearbeitet hat, in denen jemals Arbeiten für Zeichentrickfilm-Features erstellt wurden: Paris, Burbank, Orlando und Sydney. Hier zeichnete er an unzähligen Zeichentrick-Kinofilmen wie u.a. »Basil der Mäusedetektiv« (1986), »Die Schöne und das Biest« (1991) und »Bärenbrüder« (2003). In den letzten Jahren wurden leider fast alle diese Studios geschlossen, da der zwischenzeitliche Disney-Chef Michael Eisner mit seinem Management nach dem großen Kassenklingeln von 3D-CGI-Kinofilmen und gleichzeitig wenig erfolgreichen eigenen 2D-Zeichentrickfilmen wie »Der Schatzplanet« (2001) und »Die Kühe sind los« (2004) den traditionellen Cartoonfilm-Zopf abschneiden wollte. »Das habe ich mit großer Sorge gesehen,« sagt Andreas Deja. »Es war nicht schön, immer mehr zeichnende Kollegen zu verabschieden. Vielleicht war es naiv von mir - ich habe aber immer fest daran geglaubt, dass es wieder weiter geht mit dem Zeichentrickfilm bei uns, wo der doch eigentlich das Markenzeichen von Disney ist!«


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