Technologie und Medienrealisation in Film und Video





DER ROTE BARON | PRODUKTIONSBERICHT    Ausgabe 04/08

Flying-Kamera-Circus

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Auch wenn es ein langer Weg war, es scheint doch möglich, großes internationales Kino aus Deutschland heraus zu produzieren. Dan Maag, Thomas Reisser und Nikolai Müllerschön von Niama-Film ist es gelungen, ihr 18-Mio.-Euro-Projekt »Der Rote Baron« komplett mit privaten Geldgebern zu finanzieren. Romain Geib berichtet über den spektakulären Höhenflug, der in Tschechien und Deutschland gedreht wurde und am 10. April seinen Kinostart hatte.

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Er ist eine beinah mythische Figur aus der deutschen Vergangenheit: Freiherr Manfred von Richthofen gilt bis heute als legendärer Pionier des ersten Luftkriegs der Geschichte und wurde zum Held einer ganzen Generation hochstilisiert. Wegen seiner blutrot bemalten Fokker DR-I wurde er als der »Rote Baron« bekannt. Der Adelssprössling, der im Jahr 1892 geboren und im militärischen Gehorsam des deutschen Kaiserreiches heranwuchs, verkörperte wie kein anderer die Ideale, nach denen er erzogen wurde: Zähigkeit, Schneid und Ritterlichkeit. Der deutsche Regisseur Nikolai Müllerschön bringt nun die legendäre Figur als modernen, tragischen Helden auf die Kinoleinwand, der bald erkennt, dass sein Heldenstatus trügerisch ist.
Trotz des attraktiven Abenteuerfilmstoffs und der Bekanntheit der Titelfigur sollte die Finanzierung des Projektes schwierige Phasen durchlaufen. Bei amerikanischen Studios stieß das Buch auf großes Interesse, doch Müllerschön wollte an seiner Vision einer eher europäisch geprägten Geschichte festhalten. Die unterschiedlichen Strategien das Projekt zu realisieren, ermöglichten ihm, das Buch ständig weiter zu entwickeln. Dann fand Müllerschön in Deutschland Partner, die seine Idee teilten, großes, internationales Kino aus Deutschland heraus zu produzieren. Dem Produzententeam Dan Maag, Thomas Reisser und Roland Pellegrino (ehemals CP-Medien/KC Medien AG) gelang es nicht zuletzt durch ihre langjährigen Kontakte im Filmfondsgeschäft, in Unternehmerkreisen für das Filmvorhaben Interesse zu wecken. Immer wieder zogen Investoren im letzten Moment ihre Geldzusagen zurück und es mussten neue Finanzierungspartner gefunden werden. Nach fünf Jahren gelang es schließlich, das aufwendige Vorhaben auf der Basis von Müllerschöns Drehbuch auf die Beine zu stellen.


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