Technologie und Medienrealisation in Film und Video
HD SIGNS S3D | PRODUKTION    Ausgabe 06-07/10

S3D im Live-Studio

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Mitte April fand Im Bavaria Studio 1 in Geiselgasteig das erste deutsche Pilotprojekt einer stereoskopischen 
Studio-Live-Aufzeichnung statt. HD Signs baute für die Koproduktion des Disney Channel und SUPER RTL
»Die Zauberer vom Waverly Place – Fanshow« zwei stereoskopische Kamerasets auf und nahm die Show 
parallel zur konventionellen Aufzeichnung in einer S3D-Regie auf. Hermann Mader berichtet.

S3D im Live-Studio

S3D im Live-Studio


Im Rahmen der Bestrebungen, sein Dienstleistungsangebot in Richtung der Übertragung von stereoskopisch aufgezeichneten Bildern zu erweitern, bot sich für 
HD Signs Anfang April auf dem Bavaria-Film-Gelände in Geiselgasteig die Gelegenheit für ein Pilotprojekt einer S3D-Studio-Produktion. In Studio 1 bereitete First Entertainment die Fanshow zur Serie »Die Zauberer vom Waverly Place« vor, eine Live-Aufzeichnung mit Publikum. Hauptattraktion ist US-Teeny-Superstar Selena Gomez, die ihren ersten Fernsehauftritt im deutschen Fernsehen hatte und dort ihren neuen Song präsentierte. Auf der Bühne fanden in unterschiedlichem Showlicht Moderation, Quiz-, Talk- und Musikeinlagen statt. In den Zuschauerbereich ragten Bühnen- und Dekorationselemente, wie beispielsweise ein amerikanisches Taxi. Vor der Bühne drängten sich mehrere hundert Teenager. Geboten wurde also das gesamte Spektrum der für Shows und Musikevents typischen Vordergrund/Hintergrundsituationen und Lichtstimmungen.

Für die stereoskopische Aufzeichnung parallel zur konventionellen baute HD Signs zwei stereoskopische Kamerasets auf und nahm die Show in einer eigenen S3D-Regie auf. Die stereoskopische Betreuung des Projekts erfolgte durch Kevin Hein, den S3D-Spezialisten von Grass Valley. Eingesetzt wurden LDK 8000 von Grass Valley mit Stereo-Rigs von SwissRig. Eines davon kam von Chroma TV, ebenso wie Stereograph Marc Briede. Für das zweite SwissRig fungierte Erwin van der Stappen als Stereographer.

Gearbeitet wurde bei diesem Projekt mit Zooms von Fujinon, die allerdings jeweils auf bestimmte Brennweiten festgesetzt und von den Stereographern abgeglichen wurden, da das exakt parallele Zoomen üblicher Broadcast-Optiken ein Problem für S3D-Produktionen darstellt. Zu Redaktionsschluss wartete man deshalb schon begierig auf ein Paar der von Fujinon zur NAB offiziell vorgestellten, speziell aufeinander abgeglichenen HA16x6,3 ZD-T5DD, die über einen eigenen Prozessor paarweise verkoppelt gesteuert werden können. Die Sendesignale aus dem Studio wurden mit der Übertragungstechnik von HD Signs in den Ü-Wagen übertragen. Auch beim Bildmischer griff man mit dem Kayak HD auf die Technik von Grass Valley zurück.


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