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Technologie und Medienrealisation in Film und Video





PRÄZISIONS-ENTWICKLUNG DENZ | FIRMENJUBILÄUM    Ausgabe 10/10

40 Jahre Präzision

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In diesem Jahr feiert die Präzisions-Entwicklung Denz Fertigungs-GmbH ihr vierzigjähriges Jubiläum.
Firmenchef und Gründer Peter Denz hat Ruodlieb Neubauer einiges über die Firma und die Branche erzählt.

40 Jahre Präzision

40 Jahre Präzision


Die Wurzeln der Präzisions-Entwicklung Denz liegen in der Münchner Amalienstraße. Peter Denz hat dort 1970 angefangen, seine eigene Firma aufzubauen. Jahre zuvor waren in dem ehemaligen Studio Filme von Karl Valentin gedreht worden, heute findet man hier nur noch die Geschäfte der Amalienpassage. »Ich bin zum Film wie die Mutter zum Kind gekommen,« erzählt Peter Denz. Während seines Studiums zum Diplom-Ingenieur im Flugzeugbau arbeitete er auch als Konstrukteur beim Film, baute u.a. Realtrick-Vorrichtungen für Werbespots. Die Filmbranche hat er in all’ ihren Facetten kennen gelernt.

In der Firma Ruppel, die einem ehemaligen Frontkameramann gehörte, der im Krieg mit Theo Nischwitz zusammengearbeitet hatte, stieg Peter Denz in den folgenden Jahren vom Werksstudent zum Werkstattleiter auf. Für Ruppel entwickelte er u.a. einen Endlos-Filmschleifenschrank für 8mm und 16mm. Zu den Kunden gehörte auch die bayerische Schmalfilmgesellschaft, ein Kopierwerk im Münchner Osten – eine sehr prozessfreudige Firma. Eines Tages ging es dann auch gegen Ruppel – wegen der Walzen des Endlos-Filmschleifenschrankes. Sie seien eine Fehlkonstruktion, der Film würde abreißen. Nun war man auf der Suche nach einem Sachverständigen aus dem Filmbereich. Dies erwies sich als ungeheuer schwierig, denn es gab zwar viele vereidigte Sachverständige, doch die kamen aus dem Maschinenbau. Einmal schlug das Gericht sogar einen hochgestellten Mitarbeiter aus dem Bereich der Straßenwalzen der Fa. Krauss Maffei vor. Verständlich, dass man diesen ablehnte. Eines Tages teilte das Gericht mit, dass ein gewisser Dr. Arnold, der Mitbegründer von ARRI, als Sachverständiger fungieren würde. »Ich werde nie vergessen, wie ein honoriger Mann im Trachtenjäckchen mit etwas Rundem, das in Zeitungspapier eingepackt war, im Gerichtssaal erschien und dann dem Gericht erklärte, dass die Konstruktion der Walze in Verbindung mit dem Endlosschrank einwandfrei sei«. Dieses »einwandfrei« führte zum Erfolg des Prozesses für Ruppel.


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