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Technologie und Medienrealisation in Film und Video





Cannes 2011 | FESTIVALBERICHT    Ausgabe 08-09/11

Aufregung in Cannes

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Grandios, wie das Filmfestival von Cannes künstlerisches Talent und Kommerz verbindet. Und ein handfester Eklat verhalf idealerweise zu noch mehr Präsenz in den Medien. Prof. Arnold Vahrenwald war auch dieses Jahr wieder an der Croisette.

 

Neben dem Wettbewerb sind im Marché du Film über 4000 Filmgesellschaften aus mehr als 103 Ländern präsent. Es treffen sich mehr als 10 000 Akkreditierte, und 600 Aussteller verteilen sich auf 13 000 m2. Etwa 20% der Teilnehmer des Marché, die sich nicht auf Stände im Palais reduzieren lassen wollen, können in den Hotels an der Croisette residieren oder eine Yacht chartern. Etwa 1500 Screenings kann man während des Festivals sehen, ab 09.15 Uhr morgens. Es handelt sich um den bedeutendsten Markt der Filmwirtschaft. 52 Jahre zählt der Marché du Film und Jérome ‧Paillard, sein Direktor, darf wie gewohnt Zuwachs‧raten in allen Bereichen verzeichnen. Zwei neue ‧Attraktionen enthielt das Programm des Filmmarkts. Zum ersten Mal gab es einen Producers Workshop – vier Seminare und drei Workshops halfen jungen Produzenten, sich das Angebot von Cannes zunutze zu machen. In den Masterclasses berichteten Experten aus der Film‧industrie und mit Fallstudien wurden Erfahrungen vermittelt. Zu den Themen gehörten International Sales, Festival Strategies, oder Coproduction Markets and Strategies. In den Workshops wurden Themen behandelt wie New Distribution Models oder Postproduction.
Die andere Neuerung, das Funds Book Program, soll den Überblick im Dschungel der zahlreichen verschiedenen Filmförderungsprogramme erleichtern.

Filmförderungssysteme in 57 Länder werden untersucht sowie 153 Funds. Wenn Sprech- und Musik‧theater als Repräsentanten bildungsbürgerlicher Kultur in der Krise sein mögen – der Film hat bessere Überlebenschancen. Obwohl der Kunstfilm Gegenstand des Wettbewerbs ist, kann das Publikum in Cannes die ‧gesamten Facetten der Filmindustrie wahrnehmen. So scheint die Diskussion über den nachteiligen Einfluss des Fernsehens auf den unabhängigen Film an Interesse zu verlieren. Im Gegenteil, Paolo Del Brocco von RAI Cinema kann darauf verweisen, dass der natio‧nale Film in Italien eine Quote von mehr als 40% hält und dass dies insbesondere der Unterstützung durch das staatliche Fernsehen zu verdanken ist. Der Film ist in Italien ein Massenmedium geblieben, und die Regisseure verstehen es, insbesondere mit der »commedia«, das Publikum zu begeistern.


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