Technologie und Medienrealisation in Film und Video
SONY XMPilot | PRAXISBERICHT    Ausgabe 05/12

Metadaten-Pilot

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Für die »Best of Events« Branchenmesse in Dortmund bekam Ulrich Mors die Gelegenheit, erstmals Sonys neues »XMPilot«-System zu nutzen und zu testen. Hier seine Einschätzung.

 

 

Das XMPilot-System. Sony legt besonderen Wert ­darauf, dass es sich dabei nicht um ein »Produkt«, sondern um ein »System« handelt. Gehören doch verschiedene kostenlose Softwarepakete dazu, ein bisschen Hardware und eine Menge Gehirnschmalz. Einen ersten Eindruck von XMPilot konnte ich bereits 2011 auf der IBC bekommen. Was damals als Eindruck bei mir hängen blieb, war »das Livebild aus der Kamera aufs iPad«. Im Vorfeld dieses Einsatztests konnte ich mich dann mit Sony-Produktspezialist Chris Branthegem treffen und die nötigen Vorbereitungen und Settings vorbereiten.

XMPilot soll dem Redakteur ermöglichen, Kommentare und Kategorien bereits beim Dreh kabellos über ein Smartphone bzw. Tablet zu setzen, um das spätere Sichten und Logging zu vereinfachen und deutlich zu verkürzen. »X« steht dabei für »XDCAM«, »M« für »Metadaten«. Da ist schon wieder dieses unsägliche IT-Wort: Metadaten. Dabei sind ja bereits ­Timecode, Clipname und Zeitlocator auch Metadaten. Ich bevorzuge praktische Bezeichnungen und löse mich daher gerne von der technischen Bezeichnung.

XMPilot bietet verschiedenste Ansätze für unterschiedliche Einsatzzwecke. So ist die Idee, dass die Kamera – hier eine PDW700 – ein Livebild an ein iPad oder iPhone sendet, bereits ziemlich sexy. Dass dann der Redakteur jedoch auch Zeit- und Clipmarkierungen on-the-fly setzen kann, beschleunigt das spätere Loggen erheblich – vorausgesetzt, die Markierungen werden sinnvoll gesetzt oder vor Ort korrigiert.


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