Technologie und Medienrealisation in Film und Video
Filmfestival Cannes 2016 | EVENTBERICHT    Ausgabe 07-08/16

Wir sind Film

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In diesem Jahr war endlich einmal wieder ein deutscher Film im Wettbewerb, und er erzielte mit dem Kritikerpreis der internationalen Filmpresse einen beachtlichen Erfolg. Prof. Arnold Vahrenwald war auch in diesem Jahr wieder in Cannes.

 

Maren Ades Film »Tony Erdmann« war natürlich das Haupt­gesprächsthema beim Deutschen Empfang, der am Abend nach der Aufführung in der Villa Rothschild stattfand. Peter Herr­mann, Aufsichtsratsvorsitzender von German Films, feierte denn auch in seiner Ansprache den seit acht Jahren ersten deutschen Film, der es in den Wettbewerb geschafft hatte. Nun, Maren Ade hatte die Antwort auf die Frage, wie sie auf die ­begeisternde Wirkung ihres Films reagiere, bereits während der Pressekonferenz gegeben, als sie meinte, sie werde demnächst 40 und sei schon ein bisschen weise.

Bei den diesjährigen Festspielen wurde das Thema der Gleichberechtigung von Frauen im Film ziemlich breit diskutiert. Ministerinnen aus Schweden und Frankreich gewährten Veranstaltungen Patronage, die Methoden und Spielregeln vorstellten, um die Männerdomäne Film zu brechen. Die Leiterin des Schwedischen Filminstituts, Anna Serner, lancierte den Schlachtruf 50:50 bis 2020, mit dem eine Phalanx von etwa 700 Filmamazonen aus ihrem Lande das geschlechtliche Gleichgewicht bei den Filmschaffenden in den nächsten vier Jahren herstellen will. Alice Bah Kuhnke, für den Film zuständige schwe­dische Ministerin, holte weit aus: »Wir ­haben eine feministische Regierung«. Gleichwohl haben Frauen bei Sprechrollen bisher auch in Schweden nur einen Anteil von 39% (weltweit 30%).


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